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Nach enttäuschender Hinrunde, Sportunion Reichenthal mit versöhnlichem Herbstausklang

In der vergangenen Saison der 2. Klasse Nord-Mitte kam die Sportunion Reichenthal als Sechster ins Ziel. In der aktuellen Meisterschaft zeigte im oberen Mühlviertel der Pfeil frühzeitig in die falsche Richtung. Nach einer Pleitenserie und dem Ende der Amtszeit von Trainer Christian Kolberger fand die Union auf der Zielgeraden wieder in die Spur, kletterte in der Tabelle einige Plätze nach oben und überwintert am neunten Rang. "Der Start war nicht schlecht, aber dann hat der Verletzungsteufel mächtig zugeschlagen uns unseren Kader gelichtet. Als es ganz schlimm war, mussten wir - bei beiden Mannschaften - bis zu 15 Spieler vorgeben. Und da war dann auch nicht mehr möglich", begründet Sportchef Johannes Umbauer, der seit dem Abschied von Kolberger auch als Trainer die Verantwortung trägt, die zwischenzeitliche rasante Talfahrt.

 

Nach hartnäckiger Krise, Siegesserie auf der Zielgeraden

Einer Auftaktniederlage beim späteren Herbstmeister aus Pregarten ließen die Reichenthaler einen Sieg gegen Sandl folgen. Damit hatte die Union ihr Pulver aber auch schon verschossen, sprang in den nächsten sechs Partien nur einziger Punkt heraus. Unter der Leitung von Sportchef Umbauer fand man am Ende der Hinrunde wieder in die Spur und konnte von den letzten vier Spielen drei gewinnen. "Die Siegesserie zum Herbstausklang war ungemein wichtig und können nun wieder positiv nach vorne schauen. Da wir vorwiegend mit eigenen Spielern arbeiten und auf Legionäre verzichten, haben wir gewusst, dass uns eine schwierige Saison erwartet, hätten aber doch damit gerechnet, uns im guten Mittelfeld der Tabelle zeigen zu können. Den Verletzungsteufel hatten wir aber nicht aber nicht auf der Rechnung", so Umbauer.

Zu viele Gegentore und schwache Auswärts-Bilanz

Nur drei Teams durften mehr Treffer bejubeln, aber auch lediglich drei Mannschaften kassierten mehr Gegentore. "Die viel zu vielen Gegentore waren den vielen Ausfällen geschuldet, zudem hat uns im Sommer Abwehrchef Mathias Haiböck Richtung Rainbach verlassen", weiß der Sportchef. Zehn der ingesamt 13 bislang gesammelten Punkte holte die Union auf eigener Anlage, von fünf Auswärtsspielen gingen jedoch vier verloren. "Aufgrund der Personalmisere waren wir zwischenzeitlich sogar in Besitz der Roten Laterne. Aber eine Präsenz in der unteren Tabellenregion war und ist nicht unser Anspruch, dementsprechend erfreulich und wichtig war die Siegesserie in den letzten Spielen. Es war ungemein frustierend, dass über weite Strecken der Hinrunde Woche für Woche immer wieder Spieler ausgefallen sind", ist Johannes Umbauer auf den Verletzungsteufel nicht gut zu sprechen.

Trainingslager in der Steiermark - neuer Co-Trainer als künftiger Chef-Trainer

Aktuell werden im Mühlviertel die Wunden geleckt, ehe der Trainingsbetrieb im Januar wieder aufgenommen wird. Im Rahmen der Vorbereitung steht auch ein Trainingslager auf dem Programm, das in der Steiermark abgehalten wird. In Reichenthal hält man am aktuellen Kader fest, wird es im Winter weder Zu- noch Abgänge geben. Dafür hat das Trainer-Team Zuwachs erhalten, ist Markus Satzinger im neuen Jahr als Co-Trainer tätig. "Es is geplant, dass Markus die Mannschaft kennenlernt, sich mit der Aufgabe vertraut macht und dann im nächsten Sommer als Chef-Trainer die Verantwortung tragen soll", weiß der Sportchef und Interims-Coach. "Ich möchte betonen, dass das Ende der Amtszeit von Kolberger nach gemeinsamen Gesprächen erfolgt ist. Christian war in Reichenthal insgesamt 14 Jahre lang als Trainer tätig und hat den Nachwuchs, die Reserve und zuletzt die Kampfmannschaft betreut. Das intensive Jahr hat bei ihm Spuren hinterlassen, weshalb er sich eine Auszeit nimmt, um den Akku wieder aufzuladen".  

Platz fünf im Visier

Nicht zuletzt aufgrund der späten Siegesserie blicken die Verantwortlichen und Aktiven dem neuen Fußballjahr vorsichtig optimistisch entgegen. "In der Winterpause sollten etliche verletzte Spieler wieder fit werden und in den Kader zurückkehren. Und wenn alle Kicker weitgehend zur Verfügung stehen, haben wir ein schlagkräftiges Personal. Zudem konnten im Herbst einige Talente auf sich aufmerksam machen und Erfahrung sammeln", sagt Johannes Umbauer. "Da die in der Tabelle vor uns platzierten Mannschaften in Reichweite sind, haben wir ein neues Ziel ausgegeben und wollen im Frühjahr bis auf den fünften Platz nach oben klettern. Sollten wir unser Vorhaben realisieren können, wären wir in etwa wieder dort, wo wir auch im Vorjahr waren. Auch wenn auch die hinter uns platzierten Teams nicht weit entfern sind, orientieren wir uns in der Tabelle grundsätzlich nach oben".


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