Union Niederwaldkirchen: Nach schlechtestem Jahr der Vereinsgeschichte auf Trainer- und Spielersuche

Im Vorjahr kam die Union Union Niederwaldkirchen als Letzter ins Ziel, wurde in der aktuellen Saison der 2. Klasse Nord-West die "Rote Laterne" nicht los und ziert mit nur einem Punkt am Konto erneut das Ende der Tabelle. "Im Sommer 2018 haben uns wichtige Spieler verlassen und konnten die Abgänge bis heute nicht kompensieren. Ende April feierten wir binnen zwei Tagen - in Kleinzell und gegen Neufelden -  zwei Siege, in den übrigen 22 Spielen sprang aber nur ein einziger Punkt heraus und blicken auf das schlechteste Jahr der Vereinsgeschichte zurück", ist Funktionär Christian Königstorfer enttäuscht.

 

Nur ein Punkt aus den letzten 17 Spielen

Am 28. April behielten die Niederwaldkirchener gegen Neufelden die Oberhand, dieses Erfolgserlebnis sollte bis heute das letzte bleiben. In der Folge reichte es nur im Kellerderby gegen Aigen zu einem Punktgewinn, musste die Union in den übrigen 16 Partien durchwegs Niedelagen einstecken. "Es gelingt uns einfach nicht, die rasante Talfahrt zu stoppen. Wir verfügen über einige erfahrene Spieler, aber auch die Routiniers haben seit geraumer Zeit mit einer Formkrise zu kämpfen. Und wenn es nicht läuft, fehlt bekanntlich das Glück und kommt ab und an auch noch Pech dazu. Auch wenn wir einige heftige Niederlagen einstecken mussten, waren wir ab und an gut dabei" so Königstorfer, der trotz der katastrophalen Negativserie ein Licht am Ende des Horizonts ortet. "Die Einstellung stimmt, werden die Trainings stets von 15 bis 20 Kickern besucht. Zudem konnte unsere Reserve den Vize-Herbstmeistertitel feiern".

 

Trainersuche und Ausschau nach Verstärkungen

Aufgrund des fehlenden Erfolges hat Coach Christan Baldinger das Handtuch geworfen. "Sein Rücktritt hat uns nicht überrascht und sind nun auf Trainersuche. Zudem halten wir im Winter auch Ausschau nach möglichen Verstärkungen und wollen zwei Spieler holen. In unserer aktuellen Situation ist es aber nicht einfach, Kicker die uns weiterhelfen können, zu einem Wechsel zu bewegen. Wir sind jedoch bemüht, ein Zeichen zu setzen und wollen der Mannschaft signalisieren, die lange Durststrecke unbedingt beenden zu wollen", meint der Funktionär. Sascha Peherstorfer hängt die Schuhe aus gesundheitlichen Gründen an den Nagel.

 

Neues Jahr, neues Glück

Unter dem neuen Trainer wird Ende Januar die Vorbereitung in Angriff genommen. Ein Trainingslager in Österreich ist in Planung, konnte bislang aber noch nicht fixiert werden. Trotz der prekären Tabellensituation werden in Niederwaldkirchen die Ärmel hochgekremeplt, möchte die Union unter dem Motto `Neues Jahr, neues Glück` in der Rückrunde wieder in die Spur finden. "Große Sprünge sind auch im Frühjahr keine möglich. Aber die drei in der Tabelle vor uns platzierten Mannschaften sind noch nicht enteilt und wollen demnach die Rote Laterne loswerden. Letztendlich spielt es aber keine Rolle, ob wir Elfter oder Letzter werden, wichtig ist, dass wir wieder Erfolge feiern, regelmäßig punkten und uns in der Frühjahrs-Tabelle anständig präsentieren", blickt Christian Königstorfer dem neuen Jahr vorsichtig optimistisch entgegen.

 

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