Union Maria Neustift erledigte die „Pflichtaufgabe“ in Reichraming letztlich souverän

In der siebten Runde der 2. Klasse Ost kreuzten unter anderem der SV Reichraming und die Union Maria Neustift die Klingen. Während die Hausherren aus Reichraming bislang einen schwierigen Start zu verdauen hatten – die ersten fünf Partien wurden allesamt verloren – ließ sich der Saisonstart aus Sicht der Union Maria Neustift bis dato recht gut an. Man holte als recht junge Mannschaft sieben Punkte aus fünf Spielen, was im Großen und Ganzen in Ordnung war. In Reichraming sah man sich einem echten Bollwerk gegenüber.

 

Reichraming hielt sehr gut dagegen

Die Union Reichraming wollte es den Gästen aus Maria Neustift schwer machen und hinten gut stehen. Dieses Unterfangen ging zunächst auch richtig gut auf. Die Gäste waren zwar stärker, erspielten sich ein Mehr an Spielanteilen, den Reichramingern gelang es jedoch, selbst immer wieder Nadelstiche zu setzten, so brachte man mit Martin Merkinger den Keeper der Gäste in der einen oder anderen Aktion durchaus zur einen oder anderen Parade. Umgekehrt fand auch die Hörmann-Elf aus Maria Neustift gute Torchancen vor, man war letztlich aber noch nicht zwingend genug.

Maria Neustifts Druck wurde am Ende zu groß

Der Druck von Maria Neustift wurde mit Fortdauer der Partie aber stärker, und für die Hausherren wurde es infolge dessen immer schwieriger, die Null zu halten. Der Bann brach schließlich in der 49. Minute, also kurz nach Wiederbeginn. Nach einem Eckball bugsierte man das Spielgerät zunächst noch ans Aluminium, ehe Tobias Stubauer zum verdienten 0:1 einköpfte.

Nach einem Foul an der rechten Strafraumseite entschied der Schiedsrichter schließlich zehn Minuten vor dem Ende auf Elfmeter. Tobias Stubauer trat an und verwertete sicher zum 0:2. Den dritten und letzten Treffer des Nachmittags erzielten die Gäste zwei Minuten vor Schluss. Wieder hieß der Torschütze Tobias Stubauer, der damit seinen Dreierpack schnürte.

Andreas Hörmann, Trainer Union Maria Neustift:

„Es war nicht einfach, sie stehen hinten drin, das sind natürlich Pflichtsiege, aber dennoch schwierig. Wir haben das Spiel von Anfang an dominiert, hatten gute Chancen, waren spielbestimmend, auch Reichraming hatte in der ersten Halbzeit aber Möglichkeiten, unser Tormann hat abgewehrt. Wenn du hier natürlich nicht in Führung gehst, sondern ein Gegentor bekommst, wird es noch schwerer. Der Druck ist dann aber zu groß geworden, und wir haben das 1:0 gemacht. Das sind die schweren Spiele, wo jeder einen Sieg erwartet, sich der Gegner aber hinten reinstellt und mit allem abfährt sowie nur hohe Bälle nach vorne schlägt, wo dort dann Spieler darauf warten, dass die Verteidigung einen Fehler macht. Wir haben zuletzt umgestellt, sind jetzt stabiler, das war wichtig.“

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