Nach Abstieg und sieglosem Herbst möchte Union Hochburg/Ach im neuen Jahr Fahrt aufnehmen

In den letzten Jahren war die Union Raiba Hochburg-Ach in der 1. Klasse Süd-West aktiv, kam dort in der vergangenen Saison nur als Zwölfter ins Ziel, zog in der Relegation gegen Schardenberg den Kürzeren und musste den schweren Gang in die 2. Klasse Süd-West antreten. Die Mannen von Trainer Waldemar Beitow, der im Sommer das Zepter übernommen hatte, kamen in der tiefsten Leistungsstufe bis heute noch nicht an, ergattert im sieglosen Herbst nur mickrige zwei Punkte und zieren das Ende der Tabelle. "Wir waren eigentlich in keinem Spiel die schlechtere Mannschaft, haben die Saison aber mit unglücklichen Niederlagen begonnen. Aufgrund des mangelnden Erfolgserlebnisses hat neben dem Glück auch das Selbstvertrauen gefehlt", begründet der stellvertretende Sektionsleiter Bernhatd Holzner die ungebremste Talfahrt.

 

Nur 11 Union-Treffer - seit 3. Juni 2023 sieglos

Nur gegen Uttendorf und in Munderfing sprang für den Absteiger ein Punkt heraus, ging in den zehn übrigen Spielen leer aus und wartet seit bereits 3. Juni 2023 vergeblich auf einen Sieg. Während immerhin drei Mannschaften mehr Gegentore kassierten, traf die Union nur elf Mal ins Schwarze und stellt die schwächste Offensive der Liga. "Wir waren in jedem Match gut dabei und haben zahlreiche Chancen kreiert, sind aber stets an deren Verwertung gescheitert und haben die engen Spiele knapp verloren. Aber wenn man im Sumpf steckt, kommt bekanntlich alles zusammen, letztendlich war es aber auch eine Kopfsache", spricht der Funktionär die hartnäckige Negativserie bzw. die insgesamt 18 Niederlagen im letzten Jahr an. "Auch wenn wir uns den Herbst anders vorgestellt hätten und das Jahr 2023 gerne streichen würden, ist die Stimmung im Verein und in der Mannschaft sehr gut".

Neuer Mittelfeldspieler und drei Abgänge

Nach dem Ende der Hinrunde wurde in Hochburg in der Halle durchtrainert, ab der zweiten Jänner-Woche standen Lauf-Einheiten auf dem Programm, ehe am morgigen Montag der offizielle Teil der Vorbereitung in Angriff genommen wird. Beim Trainingsauftakt wird Coach Beitow mit Andreas Bonauer einen Landsmann begrüßen können. "Die Beiden kennen sich gut, da Bonauer beim Ex-Verein unseres Trainers aktiv war. Der Deutsche ist eine absolute Verstärkung und soll im zentralen Mittelfeld die Fäden ziehen", erwartet sich der Funktionär von der Neuerwerbung einiges. Drei Akteure sind im neuen Jahr nicht mehr dabei: Moritz Bevelander, der seit geraumer Zeit in Wien studiert, schloss sich dem ATSV Ranshofen an, David Jakic wechselt nach St. Radegund und Simon Zaunseder kickt im Frühjahr wieder in Deutschland.

"Rote Laterne" soll den Besitzer wechseln

Die acht Monaten sieglose Union möchte im neuen Jahr den Pfeil in die richtige Richtung drehen und die "Rote Laterne" ehestmöglich loswerden. "Auch wenn wir aufgrund der aktuellen Tabellensituation nichts zu verlieren haben und das Frühjahr vorwiegend als Vorbereitung auf die nächste Saison dient, müssen wir in der Rückrunde wieder Fahrt aufnehmen", meint Bernhard Holzner. "Große Sprüge sind keine möglich, aber der letzte Platz ist nicht unser Anspruch und streben darum eine Rangverbesserung an. Da die aktuelle Saison mehr oder weniger gelaufen ist, können wir unbeschwert aufspielen, möchten endlich wieder Siege feiern und uns in der Frühjahrs-Tabelle ordentlich positionieren".

 

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