Handenberg macht Boden gut

Zwei Mannschaften die bislang unter den Erwartungen geblieben sind trafen in der achten Runde der 2. Klasse Süd-West aufeinander - die Union Handenberg hatte den ATSV Schneegattern zu Gast. Erwartet wurde eine enge Partie, Schneegattern zeigte allerdings in der Vergangenheit vor allem auswärts Schwächen. Zur Freude der heimischen Fans unter den rund 100 Zuschauern setzten die Gäste diesen Trend fort. Die Heimelf gewann klar mit 5:0. Schneegattern-Coach Günther Hasenöhrl muss sich weiter mit der eklatanten Auswärtsschwäche seiner Mannschaft beschäftigen, während Handenberg mit dem zweiten Zu-Null-Sieg in Folge in der Tabelle Boden gutmachen konnte.

Abwehr von Schneegattern hält nur 30 Sekunden
Schneegattern gewinnt zu Hause gegen Jeging 5:1 und gegen Pfaffstätt 9:0. Auswärts verlor man in Treubach 1:4. Als Heimelf geht die Hasenöhrl-Elf oft sehr schnell in Führung, spielt sicher und dominant weiter. Auswärts agiert man zögerlich und unentschlossen. In Handenberg ging es allerdings extrem bitter für die Elf von Trainer Hasenöhrl los. Christian Fuchs trifft bereits nach 30 Sekunden ins Tor der Gäste. Bereits in der zehnten Minute kommt auf Seiten von Schneegattern Lukas Hasenöhrl für Rafael Wörndl ins Spiel. In der 29. Minute erhöht Handenberg durch Robert Eichberger auf 2:0. Eniz Bahtic findet zwei sehr gute Chancen für die Gäste vor, die er jedoch vergibt. Auch er wird vom Unsicherheitsvirus,  das Schneegattern in der Fremde überfällt, infiziert. Fuchs trifft in der 37. Minute zum 3:0 für die Heimelf von Neo-Trainer Fritz Weilbuchner und sorgt damit bereits vor der Pause für die Vorentscheidung.

Schneegattern lässt die Köpfe hängen
Fuchs ist auch in der 66. Minute zur Stelle, um auf 4:0 für die Hausherren zu stellen. Die Partie ist aber längst gelaufen. Weder mental noch physisch ist Schneegattern in der Lage, das drohende Debakel zumindest in Grenzen zu halten oder einen Ehrentreffer zu erzielen.  In der 83. Minute sorgt Eichberger für den 5:0-Endstand. Für die Union Handenberg geht es in der Tabelle weiter nach oben, der ATSV Schneegattern reiht sich nun mit acht Punkten im untersten Mittelfeld ein, welches allerdings sehr breit aufgestellt ist.

Günther Hasenöhrl (Trainer ATSV Schneegattern): „Wir sind voller Erwartungen nach Handenberg gefahren. Wir haben in Treubach gut gespielt, aber verloren. Jetzt ging es wieder ordentlich daneben – es schaut so aus, als ob wir auswärts die Hosen voll hätten. Wir haben defensiv wieder den Kopf eingezogen und dazu kam die schnelle Führung des Gegners. Leider gab es auch in der zweiten Hälfte keinerlei Reaktion meiner Mannschaft, wir haben den Kopf hängen gelassen und hatten eigentlich  nichts mehr zu melden“.


Josef Krainer

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