Trainerwechsel in Pischelsdorf

Im Jahr 2019 absolvierte der FC Pischelsdorf eine Berg- und Talfahrt. Nach einer beeindruckenden Rückrunde eroberte die Hartl-Elf im Sommer den Vizemeistertitel, verpasste in der Relegation gegen Burgkirchen aber den erstmaligen Aufstieg in der noch jungen Vereinsgechichte. In der aktuellen Saison der 2. Klasse Süd-West zeigt der Pfeil bislang genau in die andere Richtung., sammelten die Pischelsdorfer in der Hinrunde nur elf Punkte und überwintern am zehnten Platz. Nach dem Rücktritt von Werner Hartl geht der FC mit einem neuen Trainer ins neue Jahr.

 

Kapitaler Fehlstart und schwache zweite Herbsthälfte - 39 Gegentore

Der amtierende Vizemeister verzeichnete mit vier Niederlagen einen kapitalen Fehlstart, fand dann aber in die Spur und feierte am Stück drei Siege. Damit hatte die Hartl-Elf ihr Pulver aber verschossen, sprangen in den übrigen fünf Spielen nur zwei Zähler heraus. "Im Sommer ist Thomas Bamberger nach Ranshofen gewechselt, während Berndt Nagy seine Karriere beendet hat. Zudem habe ich mir das Kreuzband gerissen, sind somit aus der Viererkette drei Verteidiger weggebrochen. Da wir uns nicht wesentlich verstärkt haben, haben wir gewusst, dass es schwer wird, an die starke letzte Saison anzuknüpfen, hätten mit einer Talfahrt aber nicht gerechnet", erklärt der stellvertretende Sektionsleiter Benjamin Geier. Die Pischelsdorfer fuhren in der Fremde zwei "Dreier" ein und feierten lediglich einen Heimsieg. Während nur vier Mannschaften mehr Treffer bejubeln durften, stellt der FC mit 39 Gegentoren die schwächste Defensive der Liga. "Die vielen Gegentore sind den angesprochenen Ausfällen geschuldet. Vorne hat es über weite Strecken ganz gut funktioniert, konnten aber nicht so viele Tore schießen, wie wir hinten erhalten haben", weiß Geier. "Wir hätten uns mehr erwartet und sind enttäuscht. Es wäre mehr möglich gewesen und waren in vielen Spielen die bessere Mannschaft, sind in der zweiten Halbzeit aber zumeist eingebrochen".

 

Neuer Trainer und ein Abgang

Nach dem Rücktritt von Werner Hartl ist der Verein auf der Suche nach einem neuen Coach in den eigenen Reihen fündig geworden. "Werner wollte eigentlich schon im Sommer aufhören, hat aufgrund des großen Erfolges aber weitergemacht. Auf der Suche nach einem Nachfolger haben wir uns für eine Übergangslösung entschieden. Aufgrund meines zweiten Kreuzbandrisses musste ich die aktive Karriere beenden, übernehme nun aber als Trainer die Verantwortung", sagt Benjamin Geier, dem Kaloyan Petkov nicht zur Verfügung steht - der Offensivspieler aus Bulgarien kehrt in seine Heimat zurück. "Darüberhinaus wird sich im Winter vermutlich nichts tun. Wir sehen uns zwar nach möglichen Verstärkungen um, aus heutiger Sicht sind aber keine Transfers zu erwarten und werden voraussichtlich mit derm aktuellen Kader in die Rückrunde gehen".

 

Rangverbesserung erwünscht

Am 27. Januar fällt unter Neo-Trainer Geier der Startschuss zur Vorbereitung. Nach dem enttäuschenden Herbst, sind im neuen Jahr keine großen Sprünge möglich, die Pischelsdorfer sind jedoch bemüht, die Trendwende zu schaffen. "Natürlich streben wir eine Steigerung an, eine derart starke Rückrunde wie die letzte ist aber vermutlich nicht möglich. Wir sind von der Roten Laterne nur durch drei Punkte getrennt und wollen von hinten wegkommen", meint Benjamin Geier. "Wir möchten in der Tabelle den einen oder anderen Platz nach oben klettern und im Mittelfeld Fuß fassen".

 

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Günter Schlenkrich


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