Ernüchterung nach durchwachsenem Herbst beim TSV Timelkam

Der TSV Timelkam hat die letzte Saison auf dem guten 4. Platz in der 2. Klasse Süd abgeschlossen. Im Sommer kamen drei 1b Mannschaften und zwei Absteiger neu mit in die Liga, wobei in den Duellen mit diesen neuen Teams nur ein Sieg herausgesprungen ist. Zur Saisonhalbzeit befindet sich der TSV somit auf dem 9. Tabellenplatz und ist zudem auch noch auf Trainersuche.

 

Zu viele Gegentore

Timelkam ist gut in die Saison gestartet. Mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen kann man zufrieden sein, dann folgte die höchste Niederlage der Saison mit einem 1:8 gegen die Gmunden Juniors: „In manchen Spielen haben wir zu früh aufgegeben“, sagt der Sektionsleiter Alexander Reinhard Kösters. Neben dieser bitteren Niederlage musste man sich auch Pinsdorf mit 6:0 geschlagen geben, es gab aber auch erfreulich Siege wie das 0:4 in Aurach oder das 1:5 gegen die 1b von Kammer. Trotzdem ist der Sektionsleiter mit dem Herbst nicht zufrieden: „Mit den Ergebnissen können wir nicht zufrieden sein. Letztes Jahr sind wir Vierter geworden, dann ist das natürlich nicht wirklich, was man sich vorstellt“.

Wer wird neuer Trainer?

Die größte Baustelle, die der TSV Timelkam am Transfermarkt angehen muss, ist der Trainerposten. Jürgen Seifriedsberger steht in Zukunft nicht mehr als Coach zur Verfügung, er tritt eine Position zurück und konzentriert sich auf seine Position als Sportlicher Leiter. „Der Schritt ist von ihm selbst gekommen. Mit einem neuen Gesicht auf der Bank wollen wir neue Impulse setzten“, erklärt Kösters. Mit dem Kader ist man zufrieden in Timelkam, gemeinsam mit dem zukünftigen Trainer wird dann entschieden, ob personell noch nachgelegt wird.

Offensiv und attraktiv soll es sein

Im Rahmen der Vorbereitung wird der TSV Timelkam für ein Kurztrainingslager seine Zelte im Salzburger Landessportzentrum in Rif aufschlagen: „Der Vorteil ist, dass alle dabei sein können. Dort spielen wir auch ein Vorbereitungsspiel gegen die 1b des SAK“, erzählt Kösters. Im Frühjahr verfolgt man laut dem Sektionsleiter ein Ziel: „Wir wollen offensiven und attraktiven Fußball spielen und dadurch mehr gewinnen. Die Tabelle ist nicht so wichtig, aber vielleicht ist ein Platz unter den Top 5 noch möglich“, wofür es aber eine ähnlich gute Rückrunde wie in der Vorsaison brauchen würde. Besonders hervorzuheben ist auch, wie positiv die Fans die Freitagabend Spiele unter dem neuen Flutlicht angenommen haben.  Davon soll es auch im Frühjahr wieder einige geben.

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