Eggerding: "Kader ist stärker geworden"

Am 16. Dezember kündigte Union Eggerdings Sektionsleiter Erwin Bögl im Gespräch mit unterhaus.at nicht nur die bevorstehende Trennung von den beiden Legionären an, sondern war auch bestrebt, den einen oder anderen Eggerdinger wieder zum Verein zurückzuholen. Der Funktionär setzte das Vorhaben des Klubs im Winter in die Tat um, sodass Trainer Gerald Kickinger für die Rückrunde der 2. Klasse West-Nord ein runderneuerter Kader zur Verfügung steht.

So streifen neben Ferdinand Wiesner (Riedau) auch Christoph und Alexander Hörmandinger, die zuletzt beide bei Landesligist SK Schärding tätig waren, künftig wieder das Eggerdinger Trikot über. Zudem wechselten auch Christian Petrovic (ATSV Schärding) und Hannes Veitschegger (St. Marienkirchen/Schärding), der derzeit jedoch mit einem Bänderriss außer Gefecht ist, zum Tabellensechsten. Nicht mehr dabei sind neben Markus Brückl und Gerhard Lechner (beide Treubach) wie angekündigt auch die beiden Tschechen Milan Svoboda und Michal Voldrich.

"Ich denke, dass durch die Transferaktivitäten unser Kader stärker geworden ist, konnten die Neuzugänge bislang einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Vor allem von den Hörmandinger-Brüdern, die über reichlich Erfahrung verfügen, erwarten wir uns einiges", freut sich der Sektionsleiter über die Verstärkungen. "Die Mannschaft hat am 25. Januar das Training wieder aufgenommen, gehen die Spieler in diesen Tagen hochmotiviert ans Werk. Aber aufgrund der zahlreichen personellen Veränderungen muss die Mannschaft erst zusammenfinden."

Die Union Eggerding nimmt zwar "nur" den sechsten Rang ein, der Rückstand zu den Aufstiegsplätzen hält sich mit fünf Punkten jedoch in Grenzen. "Natürlich rechnen wir uns insgeheim noch Chancen aus, um den Aufstieg ein Wort mitzureden, doch realistisch betrachtet, wird es am Ende wohl kaum reichen. Denn Herbstmeister Bruck ist fast schon durch, und die übrigen vier Mannschaften, die vor uns stehen, sind allesamt wohl etwas stärker einzuschätzen als wir", drängt Erwin Bögl seine Mannschaft in die Außenseiterrolle.

"Wir gehen ohne Druck in die Meisterschaft und freuen uns dann umso mehr, wenn es im Juni doch reichen sollte", so Bögl. Bereits am morgigen Samstag bestreitet der selbsternannte "Underdog" das erste Testspiel und trifft dabei auf der Verbandsanlage in Linz auf Eberstalzell. In der Vorbereitung halten die Eggerdinger Anfang März am Gardasee auch ein Trainingslager ab.


Günter Schlenkrich

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