ASKÖ Mauthausen: Vier Neuzugänge sollen Konkurrenzkampf anheizen

altNach zwölf Saisonen am Stück in der Bezirksliga Nord befindet sich die ASKÖ Mauthausen nach einem enttäuschenden Herbst und nur fünf geholten Punkten in akuter Abstiegsgefahr. Der Rückstand auf das in jedem Fall rettende Ufer und somit den elften Platz - der schwächste Zwölftplatzierte aller Bezirksligen muss in die Relegation - beträgt bereits neun Zähler. "Wir werden alles versuchen, um nicht abzusteigen", gibt sich Sektionsleiter Rudolf Hackl kämpferisch. Um diese Mission positiv bewältigen zu können, hat das Schlusslicht auch schon kräftig am Transfermarkt zugeschlagen.

 

Aderlass war nicht zu verkraften

 "Im Sommer haben wir einen unglaublichen Aderlass verkraften müssen, haben uns sieben Akteure - beinahe allesamt Stammspieler - verlassen, wobei wir mit einigen Abgängen nicht gerechnet haben, wir deshalb mit einem sehr dünnen Kader in die Saison gehen mussten", kennt Sektionsleiter Hackl den Hauptgrund für den enttäuschenden Herbst. "Die Mannschaft hat etliche Male wirklich gut gespielt, war oft nahe dran und hat nicht umsonst den Tabellendritten Blau Weiß Amateure auswärts geschlagen oder Tabellenführer St. Oswald voll gefordert, aber nach 1:0-Führung noch mit 1:2 verloren. Das Team ist jedenfalls intakt, leider hat uns aber neben der Konstanz auch ein wenig das Glück gefehlt", resümiert Rudolf Hackl.

Vier Neuzugänge stehen fest - Ein Rückkehrer könnte folgen

Der dünne Kader machte einen Kampf ums Leiberl beinahe unmöglich, stellte sich die Mannschaft nicht selten beinahe von selber auf. "Sicherlich eines der Hauptprobleme im Frühjahr, haben wir aber bereits reagiert und können bereits vier Neuzugänge in Mauthausen begrüßen", weiß der Sektionsleiter. Während mit Patrick Ciglar, der aus der Bezirksliga Ost vom SK Asten kommt, und dem nunmehrigen Ex-Langensteiner Daniel Belsö zwei Defensivspieler verpflichtet werden konnten, sollen Thomas Bauernfeind, der als bester Torschütze von Rechberg zum Klub an die Donau stößt, und Patrik Pointner, der zuletzt in Steyregg unter Vertrag stand, dort aber aufgrund von Verletzungen und einem Zerwürfnis mit dem Verein nicht zum Einsatz kam, für die nötigen Tore im Frühjahr sorgen. Demgegenüber steht der Abgang von Hamza Bektas. "Die Trennung erfolgte schon während Saison einvernehmlich. Möglicherweise könnte uns auch noch ein zweiter Spieler verlassen, ansonsten werden wir aber den bestehenden Kader wohl halten können", verrät der erfahrene Funktionär.

Nicht ausgeschlossen ist, dass mit Ercan Öncel, der zuletzt in der Bezirksliga Ost für Baumgartenberg auflief, auch noch ein alter Bekannter mit langjähriger Mauthausen-Vergangenheit zum Bezirksligisten zurückkehren könnte. "Ercan ist ein gestandener Mauthausener, Interesse ist auf jeden Fall vorhanden, wenngleich wir noch einige Gespräche müssen", schließt Rudolf Hackl die Rückkehr des routinierten Mittelfeldakteurs nicht aus. Egal ob mit oder ohne Öncel, den Mannen aus dem Bezirk Perg steht ein hammerhartes Frühjahr ins Haus, die Bemühungen den Klassenerhalt doch noch zu schaffen, sind aber jedenfalls vorhanden.

 

Foto-Slide: Dietmar Piessenberger

Marco Wolfsberger

 

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