Lembach demonstriert wieder einmal Heimstärke

altaltEin interessantes Fussballmatch versprach am zweiten Spieltag in der Bezirksliga Nord die Begegnung zwischen dem Aufsteiger Union Lembach und ASKÖ Schwertberg. Beide Teams konnten mit viel Selbstvertrauen in das Spiel gehen: Die Lembacher hatten eine außergewöhnliche Heimbilanz vorzuweisen, immerhin wurden im vergangenen Jahr auf eigener Anlage 37 von 39 möglichen Punkten eingefahren. Aber auch Schwertberg kam mit einer stolz geschwellten Brust, denn die Machländer waren bereits seit sieben Liga-Spielen ungeschlagen.


Vorentscheidung in der ersten Hälfte

Lembach dominierte erstmals das Spiel und verzeichnete wesentlich mehr Ballbesitz als die Gäste. Trotzdem fiel es der Aichbauer-Elf äußerst schwer gegen die gut organisierte Schwertberger-Abwehr durchzukommen. Nachdem die Hausherren zuvor die eine oder andere Halbchance hatten, brandete erstmals nach gut einer halben Stunde Torjubel auf: Mit einem sehenswerten Heber bezwang Michael Kislinger den Goalie der Schwertberger und besorgte somit das 1:0. Kurz vor der Pause kam der nächste Rückschlag für Schwertberg, denn Verteidiger Thomas Steiner musste nach wiederholtem Foulspiel das Spielfeld verlassen.

Weitere Tore gegen 10 Schwertberger

Der zweite Durchgang erwies sich für Lembach nun etwas trügerisch, denn mit einem Mann mehr fühlten sich die Akteure wohl schon zu sicher und so schlichen sich zusehends Konzentrationsfehler im Passspiel ein. Nichtsdestotrotz konnte die numerische Überlegenheit ausgenutzt werden, denn Thomas Richtsfeld konnte sich eine ideale Flanke von Dominik Stöbich mit der Brust annehmen und den Ball ins Kreuzeck donnern. Nur wenige Minuten nach diesem 2:0 erhöhte Stefan Hinterleitner in der 67. Minute auf 3:0 und fixierte somit auch den Endstand.


Gerald Aichbauer (Trainer Union Lembach)

"Es war sicherlich auch in dieser Höhe ein verdienter Erfolg. Schwertberg hat kaum wirkliche Torchancen vorgefunden. So komisch es auch klingt, aber der Ausschluss des Schwertberger Verteidigers hat uns zunächst etwas aus der Spur gebracht, aber schlussendlich haben wir einen klaren Erfolg einfahren können. "

von Johannes Oberreiter

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