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Nach 0:7-Debakel, UFC Haibach/Donau nur noch erstklassig

Im Hinspiel der Relegation empfing der UFC Haibach/Donau die ASKÖ Doppl-Hart zum Duell zwischen dem Drittletzten der Bezirksliga Nord und dem Vizemeister der 1. Klasse Mitte. Mit vier Punkten aus den letzten beiden Meisterschaftsspielen konnte der UFC frisches Selbstvertrauen tanken, die Haibacher mussten in der abgelaufenen Saison jedoch sieben Heimniederlagen einstecken. Ganz anders die Situation in Doppl. Die Mannen von Trainer Alexander Steinkellner teilten in den letzten beiden Runden mit dem Gegner jeweils die Punkte, die ASKÖ feierte aber satte neun Auswärtssiege und traf zudem nicht weniger als 76 Mal ins Schwarze. Die Torfabrik lief auch am Donnerstagabend auf Hochtouren, der Vizemeister fegte den (Noch)-Bezirksligisten mit 7:0 vom Platz und darf bereits die Aufstiegsfeier planen. Die Ecker-Elf hingegen ist nach dem Debakel am Sonntag vermutlich nur noch erstklassig.

 

Chakayev eröffnet Torreigen mit Doppelpack

Rund 700 Besucher bekamen von Beginn an ein munteres Hin und Her zu sehen. Keine zehn Minuten waren gespielt, als die Gäste den Torreigen eröffneten. Khamzat Chakayev marschierte unwiderstehlich durch die Mitte und setzte den Ball überlegt mit der Breitseite in den Kasten. Das schnelle Gegentor schockte die Hausherren nicht, die ASKÖ erwies sich an diesem Tag jedoch als Meister der Effizienz. In Minute 20 klingelte es erneut im UFC-Gehäuse, wieder war es Chakayev, der auf 0:2 stellte. Die Haibacher wussten spielerisch durchaus zu gefallen und kämpften auch beherzt, die Hausherren liefen dem Vizemeister aber des Öfteren ins offene Messer. Nach 35 Minuten die Vorentscheidung, als Alexander Sixl den 0:3-Pausenstand besiegelte.

Lupenreiner Sixl-Hattrick in Halbzeit zwei

Das Team von Coach Gerhard Ecker wollte im zweiten Durchgang die Kräfter bündeln, doch vier Minuten nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Kuntner war die Messe endgülitg gelesen - Sixl traf zum 0:4. Die Haibacher steckten nicht auf und spielten weiterhin nach vorne, die Gäste wussten die Räume aber weidlich zu nutzen. In der Folge avancierte Sixl zum "Man of the Match". Zunächst stellte der 26-Jährige auf 0:5, wenig später machte der Angreifer das halbe Dutzend voll - Sixl zog von der linken Seite zur Mitte, setzte die Kugel mit rechts ins Kreuzeck und durfte sich zum vierten Mal an diesem Tag als Torschütze feiern lassen, zudem gelang dem Torjäger binnen 15 Minuten ein lupenreiner Hattrick. In der Schlussphase kam es für die schwer geschlagenen Hausherren noch schlimmer. Zunächst flog Florian Bürger mit der Ampelkarte vom Platz. Kurz danach verzeichnete Chakayev bei einem Freistoß einen Lattenpendler, ehe Haibachs Fabian Hinterberger den Ball unglücklich zum 0:7-Endstand ins eigene Tor bugsierte.

Matthias Asböck, Sportlicher Leiter ASKÖ Doppl-Hart:
"Vor allem in der ersten Halbzeit war das Spiel nicht so eindeutig, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Aber die Spielweise des Gegners hat uns in die Karten gespielt, zudem haben wir unsere Chancen eiskalt genutzt. Vor dem Relegations-Duell haben wir uns einiges ausgerechnet, ein derartiges Ergebnis hätten wir aber nie und nimmer erwartet. Da das Rückspiel noch zu absolvieren ist, ist es für Gratulationen noch zu früh, aber nach einem 7:0-Kantersieg darf eigentlich nichts mehr passieren". 


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