FC Aschach/Steyr: Nach erfolgreichstem Jahr der Vereinsgeschichte "droht" Durchmarsch in die Landesliga

Der FC Aschach/Steyr ist seit geraumer Zeit sensationell unterwegs. 2018 krönte sich der FCA zum Meister der 2. Klasse Ost und setzte sich im vergangenen Sommer auch in der 1. Klasse Ost die Krone auf. Der Aschacher Höhenflug setzte sich in der Bezirksliga Ost fort. Die Schausberger-Elf führte nach zwölf Runden die Tabelle an, ehe Kapitän Stefan Zeilinger und Co. im direkten Duell um den Herbstmeistertitel gegen Mit-Aufsteiger Mitterkirchen den Kürzerern zogen und lediglich aufgrund der weniger erzielten Tore hinter der punktegleichen Union als Zweiter überwintert.

 

Perfekter Start, aber Niederlage zum Herbstausklang

Der Aufsteiger verzeichnete mit vier Siegen einen perfekten Saisonstart und fuhr in den folgenden acht Spielen vier weitere "Dreier" ein. Auch wenn die Mannen von Coach Helmut Schausberger im letzten Match des Jahres, in Mitterkirchen, die zweite Niederlage einstecken und dem bärenstarken Mit-Aufsteiger die Herbstkrone überlassen mussten, blicken die Aschacherr auf das erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte zurück. "Nach zwei Meistertitel in Folge war die Fortsetzung des Höhenfluges nicht zu erwarten, wollten so rasch wie möglich 30 Punkte sammeln und uns im sicheren Mittelfeld der Tabelle präsentieren. Obwohl wir die Mannschaft im Sommer kaum verändert haben, passt auch in der Bezirksliga bislang alles, zudem hatten wie wir bei der Verpflichtung von Trainer Schausberger ein gutes Händchen, leistet der neue Coach ausgezeichnete Arbeit", erklärt Sektionsleiter Gerhard Seimair.

 

Daheim seit 7. April ungeschlagen - 12 Balint-Tore

Die beiden bisherigen Niederlagen musste der FCA jeweils in der Fremde einstecken, auf eigenem Platz ist die Schausberger-Elf seit 7. April ungeschlagen und feierte in den letzten elf Heimspielen neun Siege. Während nur die Vorwärts Amateure weniger Gegentore kassierten, trafen drei Teams öfter ins Schwarze - Matthias Balint zeichnete für zwölf der 31 Aschacher Treffer verantwortlich. "Wir trauern dem knapp verpassten Herbstmeistertitel nicht nach, sondern freuen uns vielmehr darüber, dass wir den beeindruckenden Lauf fortsetzen konnten", so Seimair.

 

Keine Verstärkungen geplant - Trainingslager in Kroatien

Der Tabellenzweite geht voraussichtlich mit einem unveränderten Kader ins neue Jahr. "Wir verfügen über eine kompakte, eingespielte Mannschaft und schenken dem bewährten Personal weiterhin unser Vertrauen. Demzufolge halten wir nicht Ausschau nach Verstärkungen, unter Umständen könnte im Winter aber ein junger Perspektivspieler zu uns stoßen", erwartet der Sektionsleiter einen ruhigen Winter. In der Pause wird in Aschach ein Heim-Programm absolviert und zudem in der Halle gekickt. Mitte Januar wird die Vorbereitung in Angriff genommen und in der darauffolgenden Woche gegen Neuhofen/Krems das erste Testspiel bestritten. In der intensiven Aufbauzeit steht auch Trainingslager im kroatischen Medulin auf dem Programm.

 

Spannender Aufstiegskampf

Der FC Aschach möchte sich auch im neuen Fußballjahr von seiner besten Seite zeigen und fürchtet selbst einen möglichen Durchmarsch in die Landesliga nicht. "Wir nehmen, was kommt und würden uns gegen einen weiteren Meistertitel nicht wehren. Aber die Konkurrenz ist stark, erwartet uns eine ebenso schwierige wie spannende Rückrunde", hält Gerhard Seimair den Ball flach. "Im Frühjahr ist alles möglich, auch der Meistertitel. In der Tabelle liegen die Mannschaften aber eng beisammen, überwintern die Top-Sieben mit mehr oder weniger großen Aufstiegschancen. Nach dem tollen Herbst müssen wir das Saisonziel revidieren und wollen so lange wie möglich ganz vorne mitmischen".

 

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