Unter Beobachtung von Xaver Schlager: SPV Kematen-Piberbach/Rohr und SC St. Valentin trennen sich remis

Kematen-Pib./Rohr
SC St. Valentin

Am gestrigen Samstagnachmittag gastierte der SC St. Valentin in der BAWAG Arena bei der SPV Kematen-Piberbach/Rohr. Die Gäste aus Niederösterreich reisten mit einer ordentlichen Ladung Selbstvertrauen nach Rohr, gewann die Truppe von Neo-Coach Stefan Auer an Spieltag eins mit 3:0 gegen Kronstorf. Ganz anders verlief die erste Partie für die SPV – man zog knapp in der Ferne bei der ASKÖ Doppl-Hart den Kürzeren. Diesmal sprang für die Hintersteiner-Elf zumindest ein Unentschieden heraus, trennte man sich trotz zahlreicher guter Chancen nur 1:1.

Unter Beobachtung von Xaver Schlager: SPV Kematen-Piberbach/Rohr und SC St. Valentin trennen sich remis

Fischelmayr bringt offensiv fast unsichtbaren SC in Führung

Prominenter Gast in Rohr: Xaver Schlager, am Freitagabend noch in der deutschen Bundesliga gegen den VfB Stuttgart im Einsatz, trat gestern die lange Reise nach Oberösterreich an um seinem Bruder Thomas Schlager (SC St. Valentin) auf die Füße zu schauen. Der Nationalspieler sah aber vorerst eine unspektakuläre, nicht gerade chancenreiche Partie. Etwa eine Viertelstunde gespielt, war dann Kematens Rene Gumplmayr auf und davon, fand aber in St. Valentin-Keeper Christoph Wagner-Binder seinen Meister. Die Gäste kamen was die Offensive betrifft nicht so richtig in die Gänge, indes präsentierte sich die Heimmannschaft auch nicht gerade in Torlaune. Die Führung für einen weitestgehend harmlosen SC St. Valentin fiel aber dann dennoch in Minute 30: Ein Eckball von Ivan Leovac landete erst am Querbalken, dann bei Lukas Waidhofer, der aufköpfte zum freistehenden Raphael Fischelmayr, dessen Abschluss folglich in den Maschen landete. 

Superjoker Covic trifft und rettet Hausherren den Punkt

In der Halbzeitpause nahmen sich die Gäste dann nochmal so einiges vor, konnten ihr Vorhaben, einen Gang hochzuschalten, aber nicht wirklich umsetzen. Man war durch den Führungstreffer zwar ein wenig im Aufwind, fokussierte sich aber letztlich dann doch auf die Defensive, was der SPV letztlich doch in die Karten spielte. Die Hintersteiner-Truppe war bereits im vorherigen Spielverlauf einige Male in die gefährliche Zone vorgestoßen, misste aber immer wieder das nötige Quäntchen Glück, oder scheiterte beim letzten Pass. Knapp elf Minuten vor Schluss war es dann doch soweit: Nach einem Ballgewinn ging es schnell, die Kugel kam zum eingewechselten Leon Covic, der nicht lange fackelte und das Leder ins Gehäuse bugsierte (79.). In Minute 91 dann nochmal eine strittige Szene: Ivan Leovac enteilte der Hintermannschaft der Hausherren und wurde von Dominik Landerl regelwidrig zu Fall gebracht – der Kapitän der SPV erhielt nur die gelbe Karte, der darauffolgende Freistoß brachte auch nichts ein. 

Am kommenden Samstag trifft Kematen/Rohr auf die Union Carlovers Leonding, der SC St. Valentin spielt tags zuvor gegen den SV Garsten.

Stimme zum Spiel

Harald Leitner (Sektionsleiter SC St. Valentin):

„An und für sich können wir mit der Leistung zufrieden sein. Wir haben in dem Spiel zu wenig nach vorne gemacht und dadurch haben wir am Ende nur Unentschieden gespielt. Das müssen wir vermeiden."

Der Beste: Raphael Fischelmayr 

Bezirksliga Ost: SPV Kematen-Piberbach/Rohr – SC St. Valentin, 1:1 (0:1)

  • 79
    Leon Covic 1:1
  • 30
    Raphael Fischelmayr 0:1

 

 

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