Bezirksliga Süd

Steinerkirchen: Gewaltschuss entscheidet "Sechs-Punkte-Spiel"

Sowohl die Union OHLER Estriche Steinerkirchen, als auch die Gäste der Union Unis Gschwandt benötigten nach einem verpatzten Herbstdurchgang zum Rückrundenauftakt der Bezirksliga Süd unbedingt einen vollen Erfolg, um nicht vollends in den Abstiegsstrudel zu rutschen. Bei widrigen Wetter- und Platzverhältnissen entwickelte sich eine umkämpfte, rassige und intensive Partie, die bis zum Ende offen und spannend blieb.

Gschwandt dominiert – Steinerkirchen trifft
Rund 300 Fans hatten sich am gut gefüllten Steinerkirchener Sportplatz trotz strömenden Regens eingefunden und wurden von Beginn an Zeugen eines Duells auf Augenhöhe. Beide Teams versuchten in der Anfangsphase vor allem mit hohen, langen Bällen ihre Spitzen in Szene zu setzen, was der jungen Neudorfer-Elf, auch dank des pfeilschnellen und wendigen Philipp Peterstorfer, besser gelang. Doch vorerst gelang es Gäste-Keeper Joachim Wallner und seinen Vorderleuten die Vorstöße der heimischen Offensive einzudämmen, bevor wirkliche Gefahr aufkommen konnte. Dann wurden die Mannen von Trainer Thomas Paulin initiativer, setzten auf ein schnörkelloses Flachpassspiel und übernahmen in weiterer Folge das Kommando. Mitten in ihre Druckphase kam der Schock für die Gäste aus dem Salzkammergut: Rund 20 Minuten waren gespielt, ein Angriff der Gschwandter blieb in der Steinerkirchener Hintermannschaft hängen, über lediglich zwei Stationen wurde Angreifer Peterstorfer ideal in Szene gesetzt und dieser sah, dass Schlussmann und Kapitän Wallner ein paar Schritte zu weit vor seinem Gehäuse stand, fasste sich ein Herz und zog aus rund 25 Metern ab. Der wuchtige und präzise getretene Distanzschuss schlug hinter dem verdutzten Keeper wunderschön im rechten Kreuzeck zum 1:0 ein – was für ein Treffer!

Paulin-Elf trotz Rückstand weiter am Drücker
Vom Gegentor keinesfalls irritiert, legten die Gäste noch einen Zahn zu und kamen nun auch zu hochkarätigen Chancen. Ein Freistoß vom ungarischen Mittelfeldregisseur Balazs Patakfalvi klatschte an die Innenstange und von dort wieder zurück ins Spielfeld. Viel Glück auch für die Mannen von Alexander Neudorfer, als Goalie Manuel Laher nach einem Getümmel das Leder gerade noch mit den Füßen bändigen konnte. So ging es mit einer schmeichelhaften 1:0-Führung der Union Steinerkirchen in die Halbzeitpause. Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts waren die Gschwandter, vor allem dank der munter aufspielenden und unermüdlich agierenden Aktivposten, Wolfgang Ecklbauer und Michael Pamminger, die tonangebende Mannschaft. Einzig Torgefahr wollte lange Zeit nicht wirklich aufkommen, während die Heimischen zwar weniger Ballbesitz, dafür aber mehr gute Gelegenheiten hatten, doch Andreas Schoberleitner und Zoltan Vaszicsku verzogen nach rund 70 Minuten aus guter Position relativ deutlich.

Harter Ausschluss sorgt für Spannung
Bis zur 88. Minute flaute die Partie etwas ab, doch dann zeigte Referee Wolfsberger dem schon in der ersten Hälfte verwarnten Libero der Steinerkirchner, Edvin Durgutovic, wegen Zeitspiels die „Ampelkarte“ – eine sehr harte Entscheidung des ansonsten souverän agierenden Referees. Den immens wichtigen „Dreier“ knapp vor Augen mobilisierte die Heimelf noch einmal alle Kräfte und ließ bis auf einen Distanzschuss von Benedikt Leitinger, der nur hauchdünn sein Ziel verfehlte, keine Chancen der Gäste mehr zu und konnte sich somit eine gute Ausgangposition für das am kommenden Sonntag bevorstehende Derby in Bad Wimsbach erarbeiten. Knüppeldick kommt es hingegen für die Union Gschwandt, die einen Tag zuvor den Tabellenführer aus Stadl-Paura empfängt.


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