SV Taufkirchen/Pram erreicht nach schwachem Start noch Mittelfeldplatzierung

In der Vorsaison hat der SV Waizenauer Taufkirchen/Pram nur den zwölften Platz in der Bezirksliga West erreicht. Nach einem mehr als durchwachsenen Start hat die Mannschaft ein paar Wochen gebraucht, um sich zu fangen. Zum Saisonauftakt hat es drei deutliche Niederlagen gegeben, im Saisonverlauf sind die Leistungen zunehmend besser geworden, so rangiert Taufkirchen zur Halbzeit auf Platz sieben.

 

Saisonauftakt geht daneben

Im Sommer hat mit Alois Langbauer ein neuer Trainer übernommen, der Saisonstart hätte wohl kaum schlechter laufen können: 7:2 gegen Lambrechten, 5:1 gegen Riedau und 0:3 gegen die 1b von Gurten – so gingen die ersten drei Partien verloren. Einen Grund für diese Leistungen sucht man vergeblich in Taufkirchen, wie der Sektionsleiter Josef Gruber erzählt: „Am Anfang waren wir unerklärlicherweise schlecht, keiner hat so recht gewusst, warum das so ist. Wir haben alles hinterfragt, zum Glück hat sich das Blatt dann gewendet und wir haben am Ende doch die Punkte gemacht. Mit 19 Zählern sind wir nicht so schlecht aufgestellt“.

Trainer schafft den Umschwung

Mit der Zeit kommt Taufkirchen in die Spur und sie fahren wichtige Punkte ein, der Sektionsleiter sieht dafür zwei mögliche Gründe: „Der Trainer hat mit der Zeit die richtige Formation gefunden, sodass jeder Spieler auf der Position spielt, wo er am wertvollsten ist für die Mannschaft. Zum anderen war unser Torhüter Jakob Mantler ein starker Rückhalt, der viel Sicherheit und Ruhe ausgestrahlt hat“.

Ein Abgang fix

Im Tor gab es im Herbst einen Zweikampf zwischen Mantler und dem jungen Elias Rabeder, der im Sommer aus Natternbach gekommen ist. Im Frühjahr wird Mantler seinen Stammplatz wohl sicher haben, da Rabeder den Verein in Richtung Bad Schallerbach verlässt: „Er wird dort in der 1b spielen oder Ersatztormann in der OÖ-Liga sein und möchte dort die guten Trainingsmöglichkeiten nutzen, um sich weiterzuentwickeln“, erklärt Gruber. Neuzugänge wird es keine geben, den Abgang von Rabeder möchte Taufkirchen über den eigenen Nachwuchs kompensieren.

Gesichertes Mittelfeld ist das Ziel

Im Zuge der Vorbereitung nutzt der SV die Kunstrasenplätze in Wels, Natternbach und Passau, für ein Trainingslager geht es nach Hollabrunn, ehe das letzte Vorbereitungsspiel am eigenen Rasen stattfinden soll. Angesprochen auf das Saisonziel bleibt der Sektionsleiter vorsichtig: „Wir erinnern uns zu gut an die letzte Saison, wo es sehr knapp war – das wollen wir so nicht mehr haben. Das oberste Ziel ist das gesicherte Mittelfeld. Hoffentlich starten wir besser als Herbst“.

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