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Trainerwechsel in Taiskirchen

2019 schaffte die Union Raiffeisen Taiskirchen den Aufstieg in die Bezirksliga West, kam einen Stock höher gut an und stand in den beiden coronabedingt abgebrochenen Meisterschaften am fünften bzw. sechsten Tabellenplatz. In der vergangenen Saison rutschten die Innviertler jedoch in die untere Hälfte der Tabelle, kamen als Neunter ins Ziel und waren von der gefährlichen Zone nicht allzu weit entfernt. "Auf der Zielgeraden der Meisterschaft hatten wir mit dem Verletzungsteufel zu kämpfen, sind aufgrund der vielen Ausfälle etwas außer Tritt geraten und mussten in den letzten drei Spielen ebenso viele Niederlagen einstecken. Hätte die Saison länger gedauert, wäre es unter Umständen gefährlich geworden. Doch wenn wir punkten hätten müssen, wäre die nötige Spannung möglicherweise wieder vorhanden gewesen", erklärt Sportchef Sandro Helml, der vor wenigen Minuten die Rückkehr eines Taiskircheners in trockene Tücher bringen konnte.

 

Verlorengegangene Heimstärke und zu viele Gegentore

Der Neuntplatzierte sammelte im Herbst 17 Punkte, in der Rückrunde wanderten nur 14 Zähler auf das Konto. Die Union fuhr in der Fremde fünf "Dreier" ein, feierte auf eigener Anlage aber lediglich vier Siege. "Wir haben unsere einstige Heimstärke verloren, kennen den Grund dafür aber nicht. In der neuen Saison setzen wir aber alles daran, vor heimischer Kulisse wieder mehr Spiele zu gewinnen", so Helml, der eine weitere Baustelle ortet. Während immerhin fünf Mannschaften weniger Treffer bejubeln durften - Nedzad Muratagic zeichnete für zwölf der 42 Union-Tore verantwortlich - kassierte lediglich das Schlusslicht aus Münzkirchern mehr Gegentore. "Mit 49 Toren haben wir zu viele erhalten und wissen, wo der Hebel anzusetzen ist. Mit einer starken Offensive konnten wir aber die Schwächen in der Hintermannschaft teilweise kompensieren", weiß der Sportchef. "Aufgrund der Corona-Pandemie haben wir nach dem Aufstieg die erste volle Saison in der Bezirksliga absolviert. Darum war der Klassenerhalt das erklärte Ziel. Auch wenn am Ende die Luft heraußen war, konnten wir unser Vorhaben realisieren". 

Neuer Trainer und ein Heimkehrer - zwei Abgänge

Nach dem Wechsel von Stephan Hellwagner zu Liga-Konkurrent Taufkirchen/Pram, ist die Union auf der Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden. Ab sofort trägt Markus Runggaldier, der zuletzt in Senftenbach als Co-Trainer tätig war, die Verantwortung und übernimmt zum ersten Mal eine Mannschaft als Chef-Trainer. "Markus ist seit geraumer Zeit unser absoluter Wunschkandidat und sind von seinen Qualitäten überzeugt. Zudem haben wir mit Trainer-Neulingen durchwegs gute Erfahrungen gemacht, denn auch unsere letzten drei Coaches - Stephan Hellwagner, Daniel Petershofer und Stefan Kronberger - waren in unserem Verein erstmals als Chef-Trainer tätig", ist Sandro Helml fest davon überzeugt, mit der Verpflichtung von Runggaldier einen guten Griff getan zu haben. Der Sportchef arbeitete zuletzt an der Rückkehr eines Taiskircheners und konnte vor wenigen Minuten Vollzug melden. Patrick Petershofer war bei Regionalligist Guten aktiv und kehrt nach acht Jahren in der OÖ-Liga nun von Bad Schallerbach wieder zu seinem Stammverein zurück. "Patrick ist für die Mannschaft eine enorme Verstärkung. Zudem ist der 31-Jährige gemeinsam mit Nikolaus Zweimüller künftig als Co-Trainer tätig und unterstützt Neo-Coach Runggaldier", freut sich Helml. Neben Petershofer schlüpft mit Stephan Grünbart (Peterskirchen) auch ein 18-jähriger talentierter Flügelspieler ins Union-Trikot. Die Innvertler verzeichnen aber auch Abgänge, wechseln Top-Scorer Muratagic und Sergen Yilmaz im Schlepptau von Ex-Trainer Hellwagner nach Taufkirchen.

Primärziel Klassenerhalt

In Taiskirchen wird am kommenden Montag die Vorbereitung auf die neue Saison in Angriff genommen und am nächsten Freitag, gegen Frankenburg, das erste Testspiel bestritten. Auch in der kommenden Meisterschaft geht es für die Union in erster Linie darum, die Klasse zu halten. "Wir wollen uns in der Bezirksliga etablieren und sind zuversichtlich, dass uns das gelingen kann. Wir haben schon im letzten Jahr gezeigt, dass wir, wenn wir verletzungsfrei bleiben, absolut konkurrenzfähig sind. Darum ist, sollte uns der Verletzungsteufel weitgehend verschonen, einiges möglich", meint der Sportchef. "Wir sind aber auch Realisten und wissen, dass es nicht einfach wird. Deshalb ist wie im letzten Jahr das Primärziel, die Klasse zu halten. Das ist ein realistisches Ziel, es muss uns aber gelingen, zur alten Heimstärke zu finden und zudem die vielen Gegentore zu minimieren".

 

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