SPG St. Marienkirchen/Wallern 1b: Mit Routinier und Zuversicht in den Abstiegskampf

Die SPG St. Marienkirchen/Wallern 1b blickt auf ein sportlich mäßig erfolgreiches Jahr 2023 zurück, sammelte im Frühjahr elf Zähler und ergatterte im Herbst nur acht Punkte. Nach einem zwölften Rang in der vergangenen Saison reichte es für die Hausruckviertler in der aktuellen Hinrunde lediglich zum 13. Rang und wissen in der Tabelle der Landesliga West - aufgrund der positiven Bilanz in den direkten Duellen - nur die beiden punktegleichen Konkurrenten aus Esternberg und Sattledt hinter sich. "Im Frühjahr haben wir den Trainer gewechselt und verzeichneten im Sommer einige Abgänge. Zudem mussten wir aufgrund der Platzsanierung die Saison mit fünf Auswärtsspielen beginnen und dabei vier heftige Niederlagen einstecken. Aus diesem Grund sind wir früh ins Hintertreffen geraten und schweben seit geraumer Zeit in akuter Abstiegsgefahr", begründet St. Marienkirchen-Obmann Christian Ortner die Präsenz in der gefährlichen Tabellenregion.

 

Nur ein einziger "Dreier", aber jede Menge Gegentore

Nur gegen Esternberg konnten die "Samareiner" einen "Dreier" einfahren, teilten mit dem Gegner fünf Mal die Punkte und gingen in den übrigen acht Spielen leer aus. Sechs der acht bislang gesammelten Punkte holte die Spielgemeinschaft auf eigener Anlage, in der Fremde warten die Mannen von Coach Josef Iglseder bislang aber vergeblich auf ein Erfolgserlebnis und ergatterten in den neun bisherigen Auswärtsspielen nur zwei mickrige Zähler. "Auch wenn die Tabellensituation prekär ist, war und ist das Saisonziel, der Klassenerhalt. In der Tabelle hat sich vor uns eine Lücke aufgetan, dennoch sind die Chancen intakt, unser Vorhaben realisieren zu können", sagt Stefan Unterberger, der seit wenigen Wochen als Sportlicher Leiter die Verantwortung trägt und am Beginn der Saison bei Schlusslicht Sattledt das Trainerzepter geschwungen hatte. Immerhin drei Mannschaften durften weniger Treffer bejubeln, die SPG kassierte aber nicht weniger als 42 Gegentore und war im Herbst die Schießbude der Liga.

Intensiver Testspiel-Auftakt

Seit 8. Jänner bereitet sich der Nachzügler auf die entscheidende Phase der Meisterschaft vor. Nach einer 1:4-Niederlage gegen OÖ-Ligist Oedt wird in den kommenden Tagen zwei Mal getestet: am Samstag gegen Diersbach und am Dienstag gegen Bad Schallerbach. Aufgrund der exzellenten Bedingungen vor Ort wird auf ein Trainingslager in der Ferne verzichtet. "In heimischen Gefilden steht ein Intensiv-Wochenende, in dem auch auf Team-Building Wert gelegt wird, auf dem Programm", so Unterberger.

Neuer, erfahrener Offensivspieler

Mit Medi Sulimani (SPG Wels) konnte der frischgebackene Sportchef in der Winterpause eine Verstärkung an Land ziehen. "Er ist ein Unterschiedspieler, verfügt über enorme Erfahrung, soll unser Offensivspiel beleben und wird uns weiterhelfen", meint Stefan Unterberger. Mit dem Wallerner Georg Dobritzhofer steht auch ein Linksverteidiger im Kader. Zudem wollen es mit Benjamin Humer, David Lehner und Michael Eichinger drei bewährte Kräfte, die im Sommer eine Auszeit genommen hatten, im neuen Jahr wieder wissen. "Sollte sich nicht etwas Überraschendes ergeben, ist unser Transfer-Programm abgeschlossen", hat der Neo-Sportchef nicht vor, weitere Transfers zu tätigen. Mit Dario Kajic (Gunskirchen), Moritz Wolfsteiner (Waizenkirchen) und Michael Streif (Hofkirchen/Trattnach) stehen drei Akteure nicht mehr zur Verfügung.

Mit fünf Heimspielen in Serie in die Rückrunde

Trotz der akuten Abstiegsgefahr blickt man im Hausruckviertel der Rückrunde zuversichtlich entgegen. "Wir kennen die Tabelle und wissen, was uns im Frühjahr erwartet. Die Lage ist aber nicht hoffnungslos und setzen alles daran, die Klasse zu halten. Da in der Tabelle vor uns ein Loch klafft, geht es vor allem darum, den 13. Platz zu behaupten", so Unterberger. "Aber in der Rückrunde erwarten uns nicht weniger als neun Heimspiele - die ersten fünf davon am Beginn. Mit einem guten Start könnten wir Druck ausüben und möglicherweise Anschluss ans untere Mittelfeld der Tabelle finden. Sollten wir jedoch nicht gut aus den Startblöcken kommen, geraten wir selbst unter Druck. Uns erwartet ein intensiver Abstiegskampf, sind aber zuversichtlich, bestehen zu können und wollen am Ende der Saison über dem Strich stehen".

 

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