Union Gschwandt mischt im zweiten Jahr die Landesliga auf

Nach dem Aufstieg 2022 (gegen Schwanenstadt) gestaltete die Union Unis Gschwandt auch im letzten Sommer die Relegation, gegen Gunskirchen, erfolgreich und schaffte in der Landesliga West - obwohl man nur als Vorletzter ins Ziel gekommen war - den Klassenerhalt. In der zweiten Landesliga-Saison präsentieren sich die Mannen von Trainer Lukas Huemer, der vor rund acht Monaten das Zepter übernommen hat und bei seinem Stammverein ausgezeichnete Arbeit leistet, bislang von ihrer besten Seite. Nach 20 in der gesamten letzten Saison geholten Zählern fuhr die Union im Herbst stolze 26 Punkte ein, beendete die Hinrunde am sensationellen dritten Rang und weiß in der Tabelle lediglich den souveränen Herbstmeister aus Gmunden und den SV Schalchen vor sich.

 

Ausgezeichneter Saisonstart, aber bitterer Herbstausklang

Die Traunviertler starteten mit einem Sieg in Schärding in die Saison, teilten dann mit dem Gegner drei Mal in Folge die Punkte und fuhren in Munderfing den nächsten "Dreier" ein. Von der ersten Saisonniederlage, im Derby in Gmunden, ließ sich die Huemer-Elf nicht beirren und feierte in den folgenden acht Spielen fünf Siege, ehe die Union zum Herbstausklang bei Schlusslicht Sattledt eine bittere 0:1-Pleite einstecken musste. "Natürlich hätten wir das letzte Match gerne erfolgreich gestaltet, gegen den Nachzügler hat unsere Mannschaft jedoch eine schlechte Leistung abgeliefert. Diese Niederlage tut der Freude aber keinen Abbruch und blicken auf einen sensationellen Herbst, der in dieser Form nicht zu erwarten war, zurück", erklärt Sektionsleiter Michael Hintenaus.

Vorne und hinten mit starker Performance - daheim noch ungeschlagen

Während vier Teams weniger Gegentore kassierten , traf lediglich der Herbstmeister öfter ins Schwarze - Miroslav Antonov und Nedim Rizvanovic zeichneten für 18 der 29 Union-Treffer verantwortlich. "Vorne hat es ausgezeichnet funktioniert, hat Neuerwerbung Antonov voll eingeschlagen. Aber auch die Defensive hat eine starke Performance abgeliefert", spricht der Sektionsleiter unter anderem Innenverteider Kevin Prielinger an, der im Sommer von Vorchdorf nach Gschwandt gewechselt war. Die drei bisherigen Niederlagen mussten die Gschwandtner durchwegs in der Fremde einstecken, auf eigener Anlage ist die Huemer-Elf mit einer noch weißen Weste unterwegs und fuhr in den sechs bisherigen Heimspielen 14 Punkte ein. "In der letzten Saison konnte die Mannschaft Erfahrung sammeln, zudem hatten wir im Sommer am Transfermarkt ein glückliches Händchen und haben uns exzellent verstärkt. Dennoch war dieser Erfolg - der größte in der 56-jährigen Vereinsgeschichte - nicht zu erwarten. Aber im Gegensatz zum Vorjahr konnten wir die engen Spiele zumeist gewinnen bzw. haben sie nicht verloren. Wir sind mit dem Ziel in die Saison gegangen, auf einem einstelligen Tabellenplatz landen zu wollen, doch die Mannschaft ist ungemein stabil durch den Herbst gekommen und hat die Erwartungen weit übertroffen", so Hintenaus.

Keine Transfers - Trainingslager in Slowenien

In Gschwandt läuft seit 15. Jänner die Vorbereitung auf die zweite Meisterschaftshälfte. Nach einem 2:0-Sieg gegen OÖ-Ligist SPG Wels 2 ist am kommenden Freitag die Union Thalheim der zweite Testspiel-Gegner. In der langen und intensiven Aufbauzeit steht auch ein Trainingslager auf dem Programm, das in Catez abgehalten wird. Die Reise nach Slowenien werden nur bekannte Gesichter antreten. "Nach dem beeindruckenden Herbst besteht kein Handlungsbedarf, haben uns demzufolge nicht wirklich nach möglichen Verstärkungen umgesehen und werden mit dem bewährten Personal in die Rückrunde gehen", ist der Sektionsleiter mit der Qualität des Kaders zufrieden.

"Wollen uns auch im Frühjahr anständig präsentieren"

Die Traunviertler haben das Abstiegsgespenst frühzeitig in die Flucht geschlagen und blicken nach der tollen Hinrunde der entscheidenden Phase der Meisterschaft entspannt entgegen. "Wenn man als Dritter überwintert, möchte man natürlich weiterhin vorne mitmischen und werden im neuen Jahr versuchen, den eroberten Platz im Spitzenfeld der Tabelle zu behaupten. Aber, sieht man vom souveränen Herbstmeister und den drei Nachzüglern ab, liegen in der Tabelle sämtliche Mannschaften eng beisammen, deshalb kann es auch rasch nach unten gehen", meint Michael Hintenaus. "Im Herbst haben wir vielleicht ein wenig über unseren Verhältnissen gespielt, wollen uns aber auch im Frühjahr anständig präsentieren und möchten am Ende der Saison in der oberen Tabellenhälfte landen".

 

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