Altheim: "OÖ-Liga ist kein Primärziel"

Nach dem eigentlichen Abstieg in die Bezirksliga und der nachträglichen Wiedereingliederung in die Landesliga West hat der SK Altheim die zweite Chance genutzt und eine tolle Herbstsaison absolviert. "Dass wir dann doch wieder in der Landesliga spielen durften, haben wir als Geschenk betrachtet, obwohl der Kader eigentlich für die Bezirksliga ausgerichtet war", blickt Trainer Wolfgang Felber noch einmal auf einen hektischen Sommer zurück.

Die junge und zum Teil auch unerfahrene Mannschaft marschierte überraschend stabil durch die Hinrunde und überwintert mit einem fünften Rang im oberen Tabellendrittel. "Vor der Saison zählte für uns nur der Klassenerhalt - und dazu benötigen wir auch jetzt noch einige Punkte - dass es dann aber so gut läuft, hätten wir eigentlich nicht für möglich gehalten. Die Mannschaft hat aber von Beginn an an einem Strang gezogen uns sich als Einheit präsentiert", freut sich der Trainer besonders über die Konstanz.

Der Schlüssel zum Erfolg war die stabile Abwehr, kassierten die "Roten Teufel" mit nur elf Gegentoren nach Herbstmeister Wallern die wenigsten der Liga. "Das haben wir schon im Sommer gewusst, dass der Grundstein für eine gute Saison nur mit einer stabilen Defensive gelegt werden kann. Und da spielt es dann auch keine so große Rolle, dass wir nur 14 Tore erzielen konnten", so Felber. "Das wird jetzt der nächste Schritt sein, in der Offensive etwas durchschlafskräftiger zu werden, ohne jedoch die Abwehr zu vernachlässigen."

Nach der enttäuschenden Vorsaison, in der kein einziges Heimspiel gewonnen werden konnte, durften die Fans im Achstadion endlich wieder jubeln, ging nur eines von sieben Heimspielen verloren. "Auch im Frühjahr müssen wir noch Aufbauarbeit leisten und die Basis für eine hoffentlich erfolgreiche Zukunft legen. Deshalb ist auch die Rückkehr in die OÖ-Liga derzeit kein Primärziel", will der Trainer die Mannschaft nicht unter Druck setzen. "Es wäre schon toll, könnten wir den fünften Platz verteidigen. Natürlich ist ein Podestplatz greifbar nahe, doch andererseits ist das Feld so eng beisammen, da kann es rasch auch einige Plätze in die andere Richtung gehen", hält Wolfgang Felber den Ball flach.

Obwohl der Trainer mit Ibrahim Muhic (Deutschland) und Raimund Nemetz (Polling) zwei neue Spieler in seinem Kader begrüßen kann, hält man in Altheim am eingeschlagenen Weg fest. "Muhic und Nemetz sind zwei Altheimer und wollen es aufgrund des Aufschwungs bei uns wieder wissen. Es kann auch sein, dass sich der Kader im Winter noch ein wenig verändern wird", sagt Felber, der am 17. Januar mit seiner Mannschaft die Vorbereitung aufnimmt. Bereits am 8. Januar steht in Altheim der traditionelle Stadtcup auf dem Programm, an dem neben einigen OÖ-Ligisten mit Dukla Prag und Ferencvaros Budapest auch prominente Mannschaften aus dem Ausland teilnehmen.


Günter Schlenkrich

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