Transferknaller! ASK St. Valentin angelt sich Kapitän aus 2. Liga

Kurz nach dem Trainingsrestart Mitte Mai erhielt der ASK Case IH Steyr St. Valentin die Information, dass mit Gabriel Schneider eine tragende Säule des Teams aus privaten Gründen einen Wechsel anstrebt. Umgehend war klar, dass man darauf am Transfermarkt reagieren müsse – zu hoch waren die Qualitäten, welche der ehemalige Ried-Profi im zentralen Mittelfeld eingebracht hatte. Während die neue Station des 31-Jährigen noch unbekannt ist, präsentierte der Verein aus der Oberösterreich-Liga einen Nachfolger. So viel vorweg: einen prominenten Namen, große Erfahrung und eine hohe fußballerische Klasse bringt dieser ebenfalls mit.

 

Absoluter Führungsspieler beim SK Vorwärts Steyr

Thomas Himmelfreundpointner heißt der Mann, der fortan die Fäden im zentralen Mittelfeld der Riedl-Elf ziehen und somit gewissermaßen als Verbindungsglied zwischen Offensive und Defensive fungieren soll. Der 33-Jährige war zuletzt in der 2. Liga für den SK Vorwärts Steyr aktiv, wo er als Leaderfigur und Kapitän einen ganz wichtigen Part innehatte. Ins Rollen kamen die Transferbemühungen durch St. Valentins ehemaligen Linksverteidiger Manfred Rabenhaupt, der den sportlichen Leiter Harald Guselbauer darüber informierte, dass die Steyrer Himmelfreundpointner keine Vertragsverlängerung angeboten hätten. Der Funktionär nahm daraufhin mit dem Mittelfeldakteur telefonischen Kontakt auf. Es folgte ein persönliches Treffen vergangene Woche. Nach kurzer Bedenkzeit setzte Himmelfreundpointner die Niederösterreicher am vergangenen Montag in Kenntnis, ab der kommenden Saison deren Reihen verstärken zu wollen.

 

Hartnäckigkeit wird belohnt

Nachdem der eine oder andere Konkurrent in der jüngeren Vergangenheit mit einem offensiven Vorgehen am Spielermarkt bereits für Aufsehen gesorgt hatte, zündete nun also auch der ASK St. Valentin die erste richtige Transferbombe. „Für uns ist der ehemalige Kapitän des SK Vorwärts Steyr mit seiner langjährigen Erfahrung im höherklassigen Spielbereich der perfekte Transfer für das zentrale Mittelfeld. Wir sind froh und glücklich darüber, dass unsere Hartnäckigkeit, Thomas nach St. Valentin zu lotsen, am Ende auch Früchte getragen hat“, freut sich Harald Guselbauer, dass neben Mittelstürmer Thomas Fröschl oder seinen beiden Söhnen Michael und Daniel ein weiterer Akteur mit klingendem Namen fortan das Trikot des ASK St. Valentin überstreift.

 

Torwart kommt vom Ligakonkurrenten ASKÖ Oedt

Auch zwischen den Pfosten entstand durch die Abgänge der beiden Keeper Tobias Jetzinger (nach Deutschland) und Christoph Wagner-Binder (zum SC St. Valentin) Bedarf. Der ASK St. Valentin entschied sich daraufhin für eine junge, talentierte Lösung und holte Aleksandar Dragojevic von der ASKÖ Oedt. Der 21-Jährige war davor bei der ASKÖ Donau Linz aktiv gewesen, wo er bereits erste Erfahrungen in der höchsten Liga des Bundeslandes gesammelt hatte. Dragojevic wechselt für ein Jahr auf Leihbasis (plus Option) zum ASK.


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