Chaos bei OÖ-Liga-Klub: Trainer und sportlicher Leiter weg!

Der FC Wels, der eine ganz schwierige erste Saisonhälfte in der Oberösterreich-Liga hinter sich hat, kommt einfach nicht aus den Schlagzeilen. Der Verein, der während der Hinserie gleich mehrere verschiedene Trainer und mit Alexander einen neuen sportlichen Leiter installiert hatte, steht nun ohne Coach und ohne Inhaber genannter Funktionärsrolle da. Bauer verkündete in der heutigen Vorstandssitzung seinen Rücktritt.

 

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Juan-Francisco Bohensky (m) mit Alexander Bauer (r)

 

Harte Vorwürfe

Bauer, der erst Anfang Oktober das Amt des sportlichen Leiters angetreten hatte, nennt fehlende zeitliche Ressourcen als einen Grund für seine Entscheidung. „Aufgrund meines Studiums sind die zeitlichen Ressourcen bei Weitem nicht ausreichend für den Umfang an Aufgaben im Verein. Ein Auslandsaufenthalt wird ebenso angestrebt“, informiert Bauer, der zwei weitere Faktoren anführt, die für Aufsehen sorgen: Die massive Fehlkommunikation im Verein sowie einige Entscheidungen und zwischenmenschliche Umgangsformen, die sich mit seinen persönlichen Werten nicht vereinbaren ließen, hätten ihn ebenfalls zu diesem Schritt bewogen. „Aufgrund seines Auslandsstudiums kann er die Tätigkeit nicht mehr ausführen. Über die beiden anderen Aspekte kann ich keine Auskunft geben. Ich weiß nicht, was er damit meint“, kontert Wels-Obmann Juan-Francisco Bohensky. Im Dezember soll Bauers Nachfolger feststehen. „Der Vorstand wird das entscheiden“, ergänzt Bohensky.

 

Yahya Genc nicht mehr Trainer beim FC Wels

Mit Alexander Bauer verabschiedet sich auch Coach Yahya Genc vom Tabellenvorletzten. Der Inhaber der UEFA-A-Lizenz hatte erst vor knapp zwei Monaten beim FC Wels übernommen. Schon damals hatte man sich auf eine Zusammenarbeit bis Winter geeinigt. Danach sollte die Situation neu bewertet werden. „Über eine längere Zusammenarbeit haben wir noch nicht gesprochen. Nach der Hinrunde werden wir das weitere Vorgehen besprechen“, hatte Genc bei Amtsantritt gegenüber Ligaportal.at verraten. „Es steht nun fest, dass er nicht mehr unser Trainer ist. Nachfolger haben wir noch keinen“, informiert Bohensky. Unter Genc hatte keine wirkliche Verbesserung der sportlichen Situation eingesetzt. Stattdessen hatte man mehrere empfindliche Pleiten am Stück kassiert samt dem historischen 0:12-Debakel gegen die SU St. Martin/M. als Tiefpunkt. Am Spielermarkt wurde der FC Wels, der wohl dringend neue Kräfte braucht, um nachhaltig in der Oberösterreich-Liga konkurrenzfähig zu sein, indes noch nicht aktiv. „Wir müssen uns das gut überlegen. Wir wissen, was wir brauchen“, betont Bohensky.

 

Fotocredit: FC Wels


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