SV Bad Schallerbach kann wieder punkten - Remis gegen den ASK St. Valentin

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Turbulente Wochen durchlebte der ASK Case IH Steyr St. Valentin: Nach einem 0:6-Debakel holte man in den vergangenen zwei Partien immerhin vier Punkte – die Richtung scheint also bei der Riedl-Truppe zu stimmen. Ganz anders die Situation beim SV sedda Bad Schallerbach: Nach einem unerwarteten sowie bitteren Negativlauf, fünf Pleiten am Stück mitumfassend, herrscht in diesen Tagen Krisenstimmung bei der Mannschaft von Übungsleiter Erich Renner. Die Mannen aus der Thermenstadt standen demzufolge in der 11. Runde der Oberösterreich-Liga auswärts gehörig unter Zugzwang, um nicht endgültig in den Abstiegskampf verwickelt zu werden. Ein wirklicher Befreiungsschlag blieb aber auch diesmal aus, die beiden Teams teilten schlussendlich die Punkte.

 

Blitzstart der Renner-Elf

Dabei begann es für die Renner-Schützlinge vor 200 Zuschauern wohl besser als gedacht, lag man doch bereits nach drei absolvierten Minuten schon in Front: Philipp Plojer bediente Topstürmer Miliam Guerrib mit einem präzisen Pass in die Schnittstelle der Heimdefensive mustergültig, der Goalgetter der Thermenstädter behielt im Anschluss die Nerven und schob abgeklärt zum frühen 1:0 ein. Der bittere Nackenschlag war in weiterer Folge jedoch keineswegs in der Spielweise der Hausherren zu erkennen, die Riedl-Truppe fand sofort wieder zurück in die Partie und nahm fortan das Zepter in die Hand. Man vertraute bis auf Daniel Guselbauer, der heute verletzungsbedingt geschont wurde, auch in dieser Begegnung auf dieselbe Elf, die zuletzt in Micheldorf erfolgreich war und ihr Potential umgehend in der 20. Minute mit dem 1:1 erneut unter Beweis stellte: Nach einem weiten Ball auf die rechte Seite wurde Sommer-Neuzugang Thomas Fröschl ideal per Stanglpass in Szene gesetzt, der Ausnahmestürmer musste das runde Leder in weiterer Folge nur noch über die Linie drücken. Der SV Bad Schallerbach fand im Anschluss keine Mittel, dem nun befreit aufspielenden Kontrahenten zwingende Gegenwehr zu leisten. Lediglich die fehlende Präzision im Abschluss verhinderte noch vor der Pause den Führungstreffer der Riedl-Truppe.

Gastgeber überlegen, vor dem Tor jedoch glücklos

Der zweite Durchgang startete mit einer Schrecksekunde für den ASK St. Valentin, nachdem ein scharfer Stanglpass im heimischen Strafraum zum Glück der Hausherren keinen Abnehmer fand. Dies sollte allerdings auch die vorerst letzte Chance der Renner-Elf in dieser Begegnung darstellen. Der Grund dafür ist schnell gefunden: Während sich die Mannen aus der Thermenstadt mit Fortdauer der Partie immer weiter in die eigene Hälfte zurückzogen, nahmen die Riedl-Schützlinge immer mehr Fahrt auf und drückten nun bedingungslos auf den Führungstreffer. Immer wieder gelang es auch, über erfrischende Kombinationen in die gefährliche Zone einzudringen, wo jedoch dann zumeist der letzte Pass nicht von Erfolg gekrönt war. Die prominent besetzte Offensivreihe der Gastmannschaft hingegen blieb über die gesamte Spieldauer der zweiten Halbzeit farblos und konnte kaum nennenswerte Offensivaktionen kreieren. So blieb es schlussendlich bei einem 1:1, mit dem die Renner-Truppe, obgleich der zahlreichen Einschussmöglichkeiten des Gastgebers, sicherlich besser leben kann als der ASK St. Valentin. Ein wirklicher Befreiungsschlag aus dem Tabellenkeller war es aber für die Thermenstädter dennoch nicht.

Stimmen zum Spiel

Harald Guselbauer (Sportlicher Leiter ASK Case IH Steyr St. Valentin):

„Wir sind nach dem frühen Rückstand super ins Spiel zurückgekommen und haben auch den verdienten Ausgleich erzielt. Danach haben wir es leider verabsäumt, einen weiteren Treffer nachzulegen. In Summe sind es für uns heute sicherlich zwei verlorene Punkte, es wäre mehr drinnen gewesen.“

Thomas Schuster (Sportlicher Leiter SV sedda Bad Schallerbach):

„Wir sind früh in Führung gegangen, haben dann aber durch einen Fehler in der Abwehr das 1:1 erhalten. In der zweiten Halbzeit hatten wir einige Male Glück, die besseren Chancen waren da klar aufseiten des ASK St. Valentin.“

Die Besten:

ASK Case IH Steyr St. Valentin: Jovica Sormaz (RV), Thomas Fröschl (ST)

SV sedda Bad Schallerbach: Thomas Genshofer (TW), Florian Madlmayr (IV)


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