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4:0 im Kellerduell – SV Grün-Weiß Micheldorf zieht SV Bad Ischl den Stecker

Wenn zwei Tabellennachbarn der kritischen Zone aufeinandertreffen, müssen bezüglich Brisanz und Bedeutung einer Partie nicht viele Worte verloren werden. So geschehen heute in der Oberösterreich-Liga, als SV Grün-Weiß Micheldorf den SV Zebau Bad Ischl, dessen Erfolge bei jenem Kontrahenten in den vergangenen Jahren rar gesät gewesen waren, empfing. Schlussendlich setzte sich die Zauner-Truppe mit 4:0 durch, sammelte Big Points im Kampf gegen den Abstieg und sorgte gleichsam dafür, dass beim direkten Konkurrenten die Situation wieder unangenehmer, kritischer wird.

 

Komfortable Pausenführung für die Heimischen

Vor rund 250 Zuschauern hatte es der SV Grün-Weiß Micheldorf heute besonders eilig und stellte bereits in der 2. Minute auf 1:0. Verantwortlich hierfür: David Klausriegler, der von Daniel Sehr perfekt bedient wurde und trocken zur Führung einschoss. Auch in der Folge zeigte sich der Gastgeber sichtlich bemüht im Initiieren von Angriffsaktionen und legte die nötige Kompaktheit im Spiel gegen den Ball an den Tag. Aufmerksames, robustes Verteidigen sorgte dafür, dass das namhafte Offensivtrio des Kontrahenten kaum zur Entfaltung kam. Eine harmlose Abteilung Attacke und zu viele liberale Momente im Defensivverbund – eine schwierige Kombi aus Sicht des SV Bad Ischl, um im Abstiegskampf konkurrenzfähig zu sein. In Minute 18 der zweite Dämpfer für die Scherpink-Elf in einem insgesamt ernüchternden ersten Durchgang: Nach einem Freistoß von Mato Simunovic köpfte der aufgerückte Defensivspezialist Ivica Jurinovic zum 2:0 ein.

 

Zauner-Truppe mit Machtdemonstration

In Hälfte zwei agierte der Gast weitaus offensiver, kreativer, risikofreudiger. Etwas großartig Anderes blieb ihm auch nicht übrig. Eine Niederlage im direkten Duell um den Klassenerhalt wäre schließlich katastrophal und das absolut falsche Signal nach zuletzt drei ungeschlagenen Partien am Stück. So wirklich zwingend wurde man aber nicht. Es brannte nur richtig, wenn der SV Grün-Weiß Micheldorf durch individuelle Fehler die Angriffsbemühungen des Gegners unfreiwillig begünstigte. Rudolf Durkovic fand die beste Gelegenheit des SV Bad Ischl in den zweiten 45 Minuten vor. Für den Anschlusstreffer reichte es aber nicht. Stattdessen waren wieder die Micheldorfer am Zug, die gegen einen aufgerückten Kontrahenten schnell umschalteten und die sich bietenden Räume perfekt bespielten. In Minute 67 erhöhte Klausriegler auf 3:0, indem er einen Konter stark abschloss – die Vorentscheidung und gleichzeitig die bittere Erkenntnis auf Seiten der Gäste: In Micheldorf gibt es nichts zu holen – wieder einmal. Den Schlusspunkt setzte dann Trojan Maloku, der technisch versiert per Hacke das 4:0 besorgte (80.).

 

Stimmen zum Spiel:

Ronald Höllhuber (sportlicher Leiter SV Grün-Weiß Micheldorf):

„Der Sieg ist vielleicht etwas zu hoch ausgefallen. Er ist aber absolut verdient. Das war eine starke Mannschaftsleistung. Wir haben absolute Big Points im Abstiegskampf geholt. Wir sind aktuell in einer guten Form. Es wird aber noch ein langer, harter Kampf. Ein Pauschallob an die Mannschaft!“

Die Besten: Valerian Hüttner (TW), David Klausriegler (ST)

 

Franz Scherpink (Trainer SV Bad Ischl):

„Eine sehr engagierte Micheldorfer Mannschaft hat absolut verdient gewonnen. Sie waren einfach besser als wir. Wir haben bei Weitem nicht an die Leistung der zweiten Halbzeit gegen St. Martin anschließen können. Gratulation an Micheldorf! Für so ein Sechs-Punkte-Spiel war das heute in Sachen Mentalität zu wenig von meiner Mannschaft.“


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