Torreigen in Donawitz: Der DSV Leoben und der FC Weinland Gamlitz trennen sich mit 3:3

DSV Leoben
FC Gamlitz

Am Freitag durften sich die Besucher in der Landesliga auf das Aufeinandertreffen der beiden Teams DSV Leoben und FC Union RB Weinland Gamlitz freuen. In der letzten Begegnung der beiden Teams hatte FC Union RB Weinland Gamlitz mit 5:3 das bessere Ende für sich. Auch bei diesem Spiel sahen die 200 Zuseher viele Tore, insgesamt sechs an der Zahl. Am Ende trennten sich die beiden Mannschaften mit einem 3:3 Unentschieden. Schiedsrichter der Partie war Michael Steindl, er wurde an den Seiten von Dambo Adnan und Kramoviko Shpresim assistiert.

Pakovic

Josip Pavkovic erlöste mit seinem Jokertor den DSV Leoben

Edin Bahtic bringt DSV Leoben früh in Front

DSV Leoben wirkte zu Beginn des Spiels aktiver und durfte sich in der Folge früh über ein Erfolgserlebnis freuen. Edin Bahtic versenkte das runde Leder im Eckigen. Das stimmgewaltige Leobener Publikum konnte also gemeinsam mit dem Torschützen den neuen Spielstand von 1:0 nach 10 Minuten bejubeln. In der 24. Minute bewahrte der Gamlitzer Philip Fuchs mit dem Treffer zum 1:1 Ruhe vor dem Gehäuse des Leobener Schlussmanns Admir Beckovic und trug sich ebenfalls in die Torschützenliste ein. Nach dem Gegentreffer schlug der DSV Leoben in Minute 27 postwendend zurück und stellte auf 2:1. Martin Petkov bezwang Anes Podunavac, den Hüter des Gamlitzer Kastens. Nach 45 Minuten machte Schiedsrichter Michael Steindl einen Schlussstrich unter die erste Halbzeit und schickte die Kicker in ihre Kabinen.

Bis zur 94. Minute hielt die 2:3 Führung des FC Weinland Gamlitz

Ähnlich wie schon in Hälfte Eins ging es auch im zweiten Durchgang rasant hin und her. Beide Teams zeigten den unbedingten Siegeswillen am Feld und wollten die drei Punkte holen. Der Gamlitzer Thomas Koch nützte in Minute 52 eine Unachtsamkeit der gegnerischen Abwehr und versenkte den Ball zum 2:2 Ausgleich im Netz. Jetzt roch es nach mehr im Leobener Stadion, die Gäste aus der Südsteiermark schalteten einen Gang höher. In der 63. Minute zog Luka Vindis zum 2:3 ab und brachte sein Team erstmalig in Führung. Der DSV Leoben brachte sich jetzt mehr ins Spiel ein, agierte aggressiver und offensiver. Der FC Weinland Gamlitz hingegen, richtete sich in der eigenen Hälfte ein Defensivlager ein. In der 74. Minute bewieß der Leobener Coach Markus Rebernegg ein Goldhändchen. Er brachte Josip Pavkovi für Mario Kosche. Der neu ins Spiel gekommene Josip Pavkovic lieferte seinem Trainer gute Argumente, warum er das nächste Mal von Beginn an auf dem Spielfeld stehen sollte - er nützte seine Chance und erzielte das Siegestor. In der 94. Minute drückte er den Ball über die Linie und sorgte somit für den 3:3 Ausgleichstreffer. Dies war dann auch gleichzeitig der Endstand,  der Unparteiische pfiff das Spiel unmittelbar nach dem Ausgleichstreffer ab und schickte beide Teams, die sich mit einem Remis begnügen müssen, unter die Dusche. So freute sich der Gastgeber aufgrund des späten Ausgleichs über die gewonnenen zwei Punkte, die Gäste gingen sichtlich geknickt vom Platz, da ihnen der Sieg in den Schlussekunden genommen wurde. In der nächsten Runde gastiert der DSV Leoben beim SC Liezen, der FC Weinland Gamlitz empfängt mit dem SC Bruck die nächste Mannschaft aus der Obersteiermark.

DSV LEOBEN - FC WEINLAND GAMLITZ 3:3 (2:1)

Torfolge: 1:0 (10. Bahtic), 1:1 (24. Fuchs), 2:1 (27. Petkov), 2:2 (52. Koch), 2:3 (63. Vindis), 3:3 (Pavkovic)

Stadion Leoben-Donawitz; 200 Zuseher; Steindl - Adnan - Shpresim

 

Startaufstellung:

DSV Leoben: Admir Peckovic - Mario Kosche, Daniel Grössing, Jan-Kristian Thurner, Makhmadnaim Sharifi - Matthias Pagger, Edin Bahtic, Tim Heinemann, Meriton Kabashaj, Martin Petkov (K) - Lukas Tomic

Gamlitz: Anes Podunavac - Martin Oberluggauer, Florian Rupp, Sandro Sabathy - Luka Vindis, Stres Nejc, Thomas Koch, Julian Kohlbacher, Ivan Mihaljevic - Gabriel Rode (K), Philip Bruno Fuchs

 

Stimme zum Spiel:

 

Arnold Wratschko, Obmann Gamlitz:

"Alle haben das 2:4 erwartet, stattdessen haben wir das 3:3 bekommen. Das war sehr bitter, aufgrund der ersten Halbzeit war das Ergebnis aber korrekt."

Markus Rebernigg, Trainer DSV Leoben:

"Wir haben es in der ersten Halbzeit leider verabsäumt den Sack zuzumachen. Aufgrund des Spielverlaufs müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein.

 

by René Dretnik

Foto: Ligaportal/Purgstaller

 

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