Schon wieder Tag der offenen Tür in Ortmann

Beim 1:10 am vergangenen Wochenende hatte sich Ortmann nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Am Mittwoch setzte es den nächsten Dämpfer für die Stifter-Elf. Erneut war man in der Defensive teilweise inferior. Beim 3.5 daheim gegen Scheiblingkirchen durften sich bei den Gästen Michael Steiner, Tomislav Juric (2), Christoph Knaller und Raphael Schwab austoben. Die Moral ist den Gastgebern aber nicht abzusprechen. Denn nach 1:4-Rückstand hätte es fast noch für einen Punktgewinn gereicht.

Bittere Stunden erlebt derzeit Ortmann-Trainer Christoph Stifter. "Nach dem 1:10 in Krems war ich sprachlos", so der Coach, der gegen Scheiblingkirchen schon eine Steigerung sah. Zumindest in Halbzeit zwei. "Das war schon deutlich besser. Leider haben wir vier der fünf Gegentore aus Standardsituationen bekommen." Dabei hatte Stifter seine Jungs vor dem Spiel noch vor der Lufthoheit der Gäste gewarnt, Leute zugeteilt, mit Grafiken gearbeitet. "Wir haben genau gewusst, wo sie ihre Standards hinspielen. Leider haben wir sie trotzdem nicht verteidigen können." Vor allem die Phase vor der Pause lief für Ortmann ganz furchtbar. Scheiblingkirchens Michael Steiner hatte für die Führung gesorgt, die Johannes Panzenböck zwar noch ausgleichen konnte. Danach entglitt den Heimischen die Partie aber. Ein Doppelpack von Tomislav Juric und ein Tor von Christoph Knaller machten vor der Pause alles klar.

Moral als Hoffnungsschimmer

Immerhin zeigten die Hausherren Moral, kamen durch Christopher Hatzl und Jochen Wöhrer noch einmal heran. Kurz keimte Hoffnung auf den ersten Punktgewinn der Saison auf. Doch Raphael Schwab machte in der Nachspielzeit mit dem 5:3 alles klar. Bis zum nächsten Spiel gegen Zwettl hat nun Christoph Stifter die schwierige Aufgabe, die Köpfe wieder in die Höhe zu bringen.

Die Besten:

Scheiblingkirchen: Tomislav Juric (Mittelfeld).

 

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