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Kremser SC gewinnt Torspektakel bei SKN St. Pölten Juniors

Der Kremser SC hat am Mittwochabend zum Auftakt der 27. Runde in der 1. NÖ Landesliga ein wahres Torspektakel bei den SKN St. Pölten Juniors mit 4:3 fast in letzter Sekunde für sich entschieden. Das Siegestor des KSC in der 95. Minute verhinderte zudem die endgültige Titelentscheidung für Tabellenführer USV Scheiblingkirchen-Warth. Spitzenreiter "Scheibling" kann aber nun am Sonntag um 14:00 Uhr im Heimspiel gegen den SCU Ardagger mit einem Heimsieg aus eigener Kraft die Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga Ost fixieren.

Scheiblingkirchen führt mit fast perfekten 70 Punkten aus 24 Spielen, doch der Kremser SC rückte durch den Auswärtssieg im Derby mit den "Jungwölfen" mit 62 Zählern aus 25 Partien vorerst näher. Die SKN St. Pölten Juniors bleiben indes mit 36 Punkten aus 25 Begegnungen weiter auf Platz fünf.

Die SKN Juniors hatten dabei durch Treffer von Eldin Sehic (2. Minute) und Eron Terziu (24.) rasch 2:0 geführt, doch nach der Pause drehte der KSC durch Tore von Philipp Koglbauer (50./Elfmeter, 63.) und Simon Temper (62.) die Partie und ging mit 3:2 in Front. In der 92. Minute sorgte Filip Drljepan zwar für den Ausgleich zum 3:3, doch das letzte Wort hatten die Gäste aus Krems: Simon Temper fixierte in der 95. Minute mit seinem zweiten Treffer doch noch den vollen Erfolg des Tabellenzweiten.

"Zweite Halbzeit war wie aus einem Guss"

Björn Wagner, Trainer des Kremser SC zeigte sich im Ligaportal-Gespräch sehr ehrlich in seiner Analyse: "Nach dem schnellen Rückstand haben wir leider viele Fehlpässe speziell im letzten Dritten gemacht. Dadurch haben wir den SKN Juniors mit ihren zwei schnellen Stürmern immer wieder Raum für Konter gegeben. Wir hatten zwar aus Standards die Möglichkeit zum 1:1, aber dafür muss man auch sagen, dass nach dem 2:0 für die Juniors sogar noch ein 3:0 für sie vor der Pause möglich war."

Doch der KSC-Coach dürfte in der Kabine die richtigen Worte gefunden haben: "Wir haben einiges angesprochen und die Mannschaft hat entsprechend darauf reagiert. Unsere zweite Halbzeit war wirklich wie aus einem Guss." Dann hatte es die Nachspielzeit noch einmal in sich: "Das 3:3 ist leider nach einem Tormannfehler gefallen, da darf der Keeper nicht rauskommen. Aber wir haben toll reagiert und nach einer Flanke von rechts hat Simon Temper an der zweiten Stange den Ball volley zum 4:3-Siegestor versenkt."

Die Besten:

SKN St. Pölten Juniors: Eron Terziu (Angriff) bzw. Kremser SC: Philipp Koglbauer (Mittelfeld)