Wieselburg nach Heimsieg weiter dran im Kampf um die Tabellenspitze

Am Freitag empfing der SC Wieselburg den SK Eggenburg zu Hause in der HPYBET-Arena vor 150 Zuschauern. Die Braustädter fuhren einen verdienten 4:1-Sieg ein, der in keiner Phase der Partie je gefährdet schien. Damit bleibt die Vogel-Elf weiterhin vorn dabei im noch jungen Kampf um die Tabellenspitze der 2. Landesliga West. Eggenburg dagegen fällt mit nur einem Punkt aus drei Spielen auf Rang 12 zurück.

Die Hausherren starteten denkbar gut in die Begegnung und legten einen Blitzstart hin: Gabriel Hinterberger tankte sich am rechten Flügel durch und bediente Andreas Lahmer per Stanglpass im Zentrum, wo der Stürmer nur noch einzunetzen brauchte. Wieselburg-Trainer Rudolf Vogel: „Danach hatten wir noch drei, vier Topchancen, haben es aber leider verabsäumt, noch vor der Pause nachzulegen. “

Nach der Halbzeitpause weiterhin klar dominante Wieselburger

Die Gastgeber kamen gut aus der Kabine und keine zehn Minuten später klingelte es auch schon wieder im Kasten der Eggenburger. Nach einem Doppelpass mit Hinterberger überspielte Jasmin Fejzic SK-Goalie Lukas Schölm und baute die Führung für die Wieselburger aus. Kurz darauf stellte Clemens Heindl mit einer Einzelaktion in Minute 62 sogar auf 3:0, als er mit einem flachen Schuss aus vollem Lauf dem Eggenburger Schlussmann keine Chance ließ.

Abgeklärte Endphase bringt nächsten Sieg

Zehn Minuten später kam Eggenburg durch einen Bogenlampenschuss von Dominik Rolinec zwischenzeitlich auf 1:3 heran, mit dem er den Wieselburg-Schlussmann Dominic Gottsmann völlig überrascht hatte. „Nach dem unnötigen Gegentor kam etwas Unruhe ins Spiel, der Sieg war aber nie wirklich in Gefahr“, so Vogel. In der 87. Minute traf dann noch einmal Hinterberger nach einem Foul an Heindl per Strafstoß zum 4:1-Endstand. „Wir sind sehr dominant gewesen. Ein bis zwei Elfmeter hätte es meiner Meinung nach noch geben müssen, was der Schiri leider anders gesehen hat. Aber am Ende ist das auch egal. Ich freue mich über den souveränen Auftritt meiner Mannschaft, die als verdienter Sieger vom Platz ging.“

Die Besten: Gabriel Hinterberger (ST), Andreas Lahmer (ST)