Personalsorgen in Krenglbach

Der SV Krenglbach absolvierte in der vergangenen Saison eine bärenstarke Rückrunde, krönte sich zum Frühjahrs-Meister und belegte am Ende den dritten Platz. Auch in der aktuellen Saison der 1. Klasse Mitte-West waren die Mannen von Trainer Gerhard Lengauer zunächst ausgezeichnet unterwegs, ehe der Verletzungsteufel gnadenlos zuschlug und es für die Krenglbacher in der Hinrunde nur zum achten Rang reichte. "Wir sind perfekt gestartet, hatten dann aber mit vielen Verletzungen zu kämpfen und mussten im Herbst quasi ohne Stürmer agieren. Auch wenn der eine oder andere Punkt mehr möglich gewesen wäre, haben wir annähernd das Maximum herausgeholt", erklärt der Coach.

 

Perfekter Start, aber das Pulver früh verschossen - nur 12 SV-Treffer, aber kompakte Defensive

Der SV startete mit vier Siegen perfekt in die Saison, hatte damit seine Pulver aber fast schon verschossen. Die Lengauer-Elf konnte in den folgenden neun Runden nur einen "Dreier" nachlegen und zog fünf Mal den Kürzeren. "Nach dem tollen Start mussten wir ständig Spieler vorgeben und haben uns dementsprechend schwer getan, die vielen Ausfälle zu kompensieren. Dennoch haben wir das Beste aus der ungemein schwierigen Situation gemacht", so Lengauer, der sich über zwei Heimsiege freuen konnte - in der Fremde fuhr der Achtplatzierte drei "Dreier" ein. Die Krenglbacher geizten im Herbst mit Toren, vorne und hinten, bekamen die Zuschauer in den 13 Spielen der Lengauer-Elf insgesamt nur 27 Treffer zu sehen. Der SV Krenglbach traf nur zwölf Mal ins Schwarze und stellte die schwächste Offensive der Liga. Kapitän Rene Grubmüller und Co. kassierten allerdings auch nur 15 Gegentore, schliug es lediglich im Peterskirchener Kasten weniger oft ein. "Wie angesprochen, mussten wir praktisch ohne Stürmer spielen und haben nicht oft getroffen. Hinten sind wir aber ausgezeichnet gestanden und konnten die Offensivschwäche weitgehend kompensieren", meint der Trainer.

 

Je ein Zu- und Abgang - Trainingslager im Burgenland

Volkan Gencer kehrte im Winter nach Ansfelden zurück, beim Trainingsauftakt konnte Gerhard Lingauer mit Philipp Schölmberger (SC Marchtrenk) aber auch eine Neuerwerbung begrüßen. "Schölmberger ist eine absoliute Verstärkung, doch in diesem Jahr haben wir weiterhin mit vielen Verletzungen zu kämpfen, lässt der Verletzungsteufel einfach nicht locker", spricht der Coach von erheblichen Personalsorgen.
Der Tabellenachte hat bereits sechs Testspiele in den Beinen: 2:1 gegen Altmünster, 6:1 gegen Treffling, 2:3 gegen Riedau, 1:3 gegen Eferding/Fraham, 3:4 gegen ASKÖ Katsdorf und 3:4 gegen Miesenbach. "Die negative Bilanz ist darauf zurückzuführen, dass wir bislang nie komplett waren und zum Teil vorwiegend mit einer 1b spielen mussten", so Lengauer, der mit seinen Kickern im burgenländischen Bad Tatzmannsdorf ein Trainingslager absolvierte.

 

Schwierige Rückrunde

Da viele der in der Tabelle besser platzierten Vereine in Reichweite sind, aber auch der"Strich" nur fünf Punkte entfernt ist, kann es für den SV im Frühjahr in beide Richtungen gehen. "Wir kennen die Tabellensituation und wissen, dass es auch nach unten gehen kann, gehen aber nicht davon aus, dass der Hut brennen wird. Auch wenn wir aufpassen müssen und nur von Spiel zu Spiel schauen, orientieren wir uns eher nach oben", meint Gerhard Lengauer. "Aufgrund der aktuellen Personalsituation wird es für einen Platz im Vorderfeld der Tabelle vermutlich nicht reichen, deshalb geht es in der Rückrunde vor allem darum, möglicherweise ähnlich gut zu starten wie im Herbst und den Strich auf Distanz zu halten".

 

Zugang:
Philipp Schölmberger (SC Marchtrenk)

Abgang:
Volkan Gencer (Union Ansfelden)

Transferliste OÖ 1. Klasse Mitte-West

Bisherige Testspiele:
2:1 gegen FC Altmünster (1S)
6:1 gegen ASKÖ Treffling (2M)
2:3 gegen SV Riedau (1NW)
1:3 gegen ASKÖ Eferding/Fraham (1M)
3:4 gegen ASKÖ Katsdorf (2NO)
3:4 gegen UFC Miesenbach (2KL)

Testspiele-Übersicht OÖ 1. Klasse Mitte-West

 

Günter Schlenkrich

 

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