Nach Pflichtsieg in Wels greift SPG Wilhering/Mühlbach nach der Herbst-Krone

Am vorletzten Hinrundenspieltag der 1. Klasse Mitte kam es in der Begegnung zwischen dem ESV Wels und der SPG Wilhering/Mühlbach zu einem vermeintlichen Duell zwischen "David und Goliath", waren im Aufeinandertreffen zwischen dem Vorletzten und dem Tabellenführer die Rollen klar verteilt. Der Ligaprimus war jedoch gewarnt, trotzte doch der Liga-Neuling vor zwei Wochen dem Zweitplatzierten aus Leonding ein Unentschieden ab. Auch wenn die Mannen von Coach Alexander Oppolzer in der Messestadt eine harte Nuss knacken mussten, fuhren die Kicker aus Wilhering und Mühlbach mit einem 2:0-Erfolg den angestrebten Pflichtsieg ein und greifen nach dem dritten "Dreier" am Stück nach der Herbst-Krone. Der auf eigener Anlage seit bereits 16. April sieglose ESV hingegen musste am Sonntagnachmittag trotz einer engagierten Leistung die achte Niederlage in den letzten neun Heimspielen einstecken.

 

Leonhardsberger bringt Ligaprimus in Führung

Zwei Wochen nach dem überraschenden Punktgewinn gegen Leonding trat das Team von Neo-Trainer Andreas Werth entschlossen auf, spielte zunächst frech nach vorne und kam auch zur einen oder anderen Halbchance. Doch mit zunehmender Spieldauer übernahm der Favorit zusehends die Kontrolle. Mitte der ersten Halbzeit hatte die Oppolzer-Elf die Nase vorne, als ein Corner zunächst geblockt wurde, ehe David Engleder mit einem Kopfball das Spielgerät erneut zur Mitte brachte und Patrick Leonhardsberger die Kugel einnickte. Mit der Führung im Rücken hatte der Ligfprimus Spiel und Gegner fest im Griff und kreierte etliche Chancen, ESV-Schlussmann Luka Pandza hielt mit tollen Parden den Nachzügler aber im Spiel, sodass es bis zur Pause beim 0:1 blieb.

SPG-Joker sticht in der Nachspielzeit

Nach dem Wiederanpfiff des umsichtigen Schiedsrichter Ömer ließ der Tabellenführer nichts anbrennen und kontrollierte auch im zweiten Durchgang das Geschehen. Die Spielgemeinschaft ging mit den erarbeiteten Chancen jedoch fahrlässig um und verabsäumte es, den Sack  zuzumachen. Nach rund 70 Minuten hätten sich die heimischen Fans beinahe über den Ausgleich freuen dürfen, nach einem kurz abgespielten Freistoß fischte SPG-Keeper Georg Schrammel den Ball aber aus dem Eck. Die Messestädter hielten dagegen und das Match bis zum Schluss spannend, ehe der Favorit in der Nachspielzeit endgültig den Deckel draufmachte - Andreas Paschinger eroberte den Ball und schlug das Leder in Tiefe, der eingewechselte Lukas Atzelsberger bewahrte die Ruhe und setzte das Spielgerät mit der Breitseite zum 0:2-Endstand ins langer Eck.

Alexander Oppolzer, Trainer SPG Wilhering/Mühlbach:
"Auch wenn es die erwartet unangenehme Aufgabe war und eine harte Nuss knacken mussten, konnten wir einen verdienten Sieg feiern, mussten aufgrund der vielen vergebenen Chancen aber bis zum Schluss zittern. Da man nicht jedes Jahr den Herbstmeistertitel erobert und uns dazu rechnerisch nur noch ein Punkt fehlt, möchten wir im Heimspiel gegen Asten den Sack zumachen. Der SKA hat zwar mit massiven Personalproblemen zu kämpfen und steckt in einer hartnäckigen Krise, dennoch müssen wir hellwach sein, zumal die Astener nach wie vor über viel Qualität verfügen".

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