„NNK“ schreibt überraschend in St. Valentin an

In der 13. Runde der 1. Klasse Mitte kreuzten unter anderem die ASK St. Valentin 1b und die Spielgemeinschaft Union Niederneukirchen/St. Florian Juniors die Klingen. Die Favoritenrolle war im Vorfeld der angesprochenen Begegnung durchaus klar verteilt. Während die Hausherren aus Niederösterreich mit 16 Punkten im Mittelfeld der Tabelle lagen, fristeten die Gäste aus dem Süden des Bezirks Linz-Land mit nur einem eroberten Punkt ihr Dasein auf dem letzten Tabellenplatz. Den Niederneukirchnern sollte jedoch eine Überraschung gelingen.

 

St. Valentin verschläft Start etwas

Die für ein Duell zweier 1b-Teams verhältnismäßig vielen Zuschauer, die den Weg auf die moderne Anlage des ASK St. Valentin gefunden haben, sahen gleich zu Beginn einen vielversprechenden Auftakt der Gäste. Die Niederneukirchner waren in der Anfangsphase den Tick besser ins Spiel, kamen mit den mitunter schwierigen Bedingungen offenbar besser zurecht. Schon früh gingen die jungen Florianer zudem in Führung. Nach einem gespielten Dutzend an Minuten fasste sich Maximilian Öller von der Strafraumgrenze ein Herz, sein Schuss fand – mit ein klein wenig Mithilfe des gegnerischen Tormanns, dem jedoch auch die Sicht verstellt war – den Weg ins Tor.

Nach dem frühen Rückstand kamen die Hausherren etwas besser in die Partie, die nun als ausgeglichen beschrieben werden kann. Nach einer wunderschönen Kombination wurde schließlich Christoph Guselbauer kurz vor der Strafraumgrenze gelegt. Milan Szabolcs „Shäggy“ Szegletes trat an und hämmerte den Ball kompromisslos ins Kreuzeck – ein Treffer Marke Traumtor!

Klepic-Elf hätte am Ende sogar noch gewinnen können

Die Partie wogte in der Folge hin und her, St. Valentin musste mit dem Pausenpfiff jedoch einen weiteren Rückschlag verdauen, als Leonhard Strobl aus kurzer Distanz zum 1:2 für die Gäste aus Niederneukirchen bzw. St. Florian einschob.

In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer eine weitgehend ausgeglichene Partie mit Halbchancen hüben wie drüben. Acht Minuten vor Schluss schien die Begegnung aber entschieden zu sein, als Jakob Andeßner sich das Spielgerät schön mitnahm, um selbiges in den spitzen Winkel zu schieben. St. Valentin hatte aber noch eine – besser gesagt zwei – Antworten. Man spielte nun gnadenlos nach vor, irgendwie schien sich der Knoten gelöst zu haben. In der 85. Minute markierte Christoph Guselbauer den Anschlusstreffer, ehe nur eine Minute später Szegletes den Doppelpack vollendete und auf 3:3 stellte. Bitter für ASK St. Valentin: Nach einem Rempler gegen Guselbauer im Strafraum entschied sich der Schiedsrichter dazu, weiterspielen zu lassen, womit es letztlich beim wohl nicht ungerechten Unentschieden blieb.

Davor Klepic, Trainer ASK St. Valentin 1b:

„NNK ist besser ins Spiel gekommen als wir, sie waren agil, sind auf die Bälle draufgegangen, wir haben das eher ein bisschen verschlafen. So haben wir auch relativ bald das erste Tor bekommen. Danach war es ausgeglichen, mit der Pause haben wir das 1:2 bekommen. Nach dem 1:3 dachten viele, es sei gelaufen, bei uns sind dann aber auf einmal alle Hemmungen gefallen. In der Schlussminute hätte es noch Elfmeter für uns geben müssen, als Christoph Guselbauer im Strafraum einen Rempler bekommen hat, der Schiedsrichter hat das aber nicht geahndet.“

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