Union Raab: "Hinten hui, vorne..."

Nach einem fünften Platz im Vorjahr wurde die Union Raab in der aktuellen Saison der 1. Klasse Nord-West in der Tabelle bis auf den zehnten Rang durchgereicht und überwintert nur drei Punkte über dem Strich. "Wir hätten uns etwas mehr erwartet, konnten im Herbst aber keinen Lauf starten und sind nicht entscheidend vom Fleck gekommen. Wir sind uns der gefährlichen Tabellensituation bewusst, andererseits liegen fast alle Mannschaften eng beisammen, weshalb es im Frühjahr auch nach oben gehen kann", erklärt Sektionsleiter Gerhard Nagel.

 

Nur 18 Union-Treffer, aber stärkste Defensive der Liga

Die Elf rund um Spielertrainer Peter Dornetshumer bilanzierte nach sieben Runden mit jeweils drei Siegen und Niederlagen ausgeglichen. In den restlichen sechs Spielen konnte die Union aber nur einen "Dreier" einfahren. "Es war ein zäher Herbst und haben fast alle Spiele nur knapp verloren. Das hat vor allem daran gelegen, dass wir uns in der Offensive schwer getan und kaum Tore erzielt haben. Petr Pasecky, der im Vorjahr Tor um Tor erzielt hat, hatte mit einer schmerzhaften und langwierigen Rippenverletzung zu kämpfen und war im Herbst nicht wirklich fit", spricht der Sektionsleiter die nur 18  Raaber-Treffer an - nur drei Mannschaften trafen weniger oft ins Schwarze. Die Union kassierte aber auch nur 18 Gegentore und stellt gemeinsam mit Taiskirchen und Waizenkirchen die stärkstre Defensive der Liga. "Hinten sind wir gut gestanden, haben nicht viel zugelassen und konnten mit einer kompakten Defensiven die Probleme in der Offensive zum Teil kompensieren", so Nagel, der sich über jeweils zwei Heim- und Auswärtssiege freuen konnte. "Wir sind unter den Erwartungen geblieben und stehen nur drei Punkte über dem Strich, andererseits hat auch der Drittplatzierte aus Waizenkirchen lediglich fünf Zähler mehr am Konto".

 

Keine Transfers - Trainingslager in Tschechien

Beim Trainingsauftakt wird der Raaber Spielertrainer die "üblichen Verdächtigen" begrüßen können. "Wir vertrauen unserer Mannschaft, planen deshalb keine Transfers und gehen mit einem unveränderten Kader in die Rückrunde", spricht der Sektionsleiter von einer ereignislosen Übertrittszeit. Am 22. Januar nimmt der Tabellenzehnte die Vorbereitung in Angriff, die neben zahlreichen Einheiten und einigen Testspielen auch ein Trainingslager in Tschechien beinhaltet.

 

Rangverbesserung erwünscht

Obwohl der "Strich" nicht weit entfernt ist, blickt man in Raab der entscheidenden Phase der Meisterschaft vorsichtig optimistisch entgegen. "Wir wollen gut in die Rückrunde starten und und so rasch wie möglich von den hinteren Plätzen wegkommen. Das ist auch möglich, zumal wir über erhebliches Potenzial verfügen", so Nagel. "Natürlich müssen wir auf der Hut sein, gehen aber nicht davon aus, dass wir bis zum Schluss um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Sollten wir gut aus den Startblöcken kommen und eine anständige Rückrunde spielen, kann es in der Tabelle einige Plätze nach oben gehen".

 

Spieler der Herbstsaison 2018 - Endergebnis

Transferliste

 

Günter Schlenkrich

 

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