Beim ATSV Steyr brennt der Hut

Seit bereits sieben Runden wartet der ATSV Vorwärts Steyr vergeblich auf einen vollen Erfolg. Nach zwei Unentschieden in den ersten beiden Frühjahrsspielen musste sich die Mannschaft von Trainer Oliver Grünwald im Auswärtssiel gegen die Union Schlierbach nach einer 1:0-Führung noch mit 1:3 geschlagen geben, weshalb die Steyrer nur den enttäuschenden elften Tabellenplatz einnehmen und nur durch einen einzigen Punkt von der Abstiegszone der 1. Klasse Ost  getrennt sind.

In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit fanden beide Mannschaften gute Möglichkeiten vor. Der einzige Treffer gelang dabei den Gästen, als nach 20 Minuten Mirzet Hurem nach einer Ecke zum 0:1-Pausenstand einköpfte. Auch nach dem Wechsel blieb das Spiel ausgeglichen. Die vielleicht entscheidende Szene dann in Minute 55: Nach einem Foul des Steyrers Erdinc Cetin im eigenen Strafraum entschied Schiedsrichter Hopic auf Elfmeter. Der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Mario Reithuber behielt die Nerven und verwandelte den Strafstoß zum 1:1. Weniger gute Nerven hatte hingegen ATSV-Kapitän Elvir Mehadzic, der die Entscheidung des Referees kritisierte, zunächst Gelb und dann Gelb-Rot sah.

Aber auch mit nur zehn Mann spielten die Gäste mutig nach vorne, waren jedoch gegen Konter anfällig. Einer dieser schnellen Gegenstöße führte nach 65 Minuten durch Manfred Peterseil zum 2:1. Die Steyrer fanden aber auch danach noch gute Chancen vor, scheiterten aber zumeist am starken Schlierbacher Schlussmann Maximilian Pilz. In der Nachspielzeit schlug dann noch einmal Peterseil zu und fixierte den 3:1-Erfolg der Union Schlierbach, die sich mit dem zweiten Sieg im Frühjahr vielleicht schon entscheidend von der Abstiegszone absetzen konnte. Ohne den gesperrten Kapitän Elvir Mehadzic muss der ATSV Steyr am Sonntag gegen Tabellenführer Windischgarsten antreten.

Oliver Grünwald (Trainer ATSV Steyr): "Wie schon in Micheldorf, als wir sogar zwei Mal geführt haben, konnten wir einen Vorsprung nicht verteidigen. Der Ausschluss war sichr der Knackpunkt, wenngleich wir auch mit zehn Mann Chancen hatten, zu punkten. Die Situation ist gefährlich, aber wenn wir das spielen, was wir können, dann werden wir auch die Klasse halten. Auch gegen den Tabellenführer wird es nicht einfach. Doch wir konnten Windischgarsten bereits im Herbst besiegen und trauen uns auch jetzt einen Punktgewinn gegen den Titelaspiranten zu."


Günter Schlenkrich

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