Haidershofen: "Transfers sind geplatzt"

"In den ersten vier Frühjahrsrunden haben wir den Anschluss verpasst und dann war die Luft heraußen", begründet  Johann Muckenhuber, Sektionsleiter des ASV RAIKA Haidershofen/Behamberg, die schwache Rückrunde, in der lediglich zwölf Punkte gesammelt werden konnten. Nach der ausgezeichneten Herbstsaison rutschten die Niederösterreicher noch in die untere Tabellenhälfte und belegten in der 1. Klasse Ost am Ende nur den enttäuschenden achten Rang.

Dabei verzeichnete die Mannschaft von Trainer Franz Burgholzer eine Niederlagenserie von sechs Spielen. "Nachdem wir uns vom Titelkampf verabschiedet hatten, machten sich einige Spieler bereits Gedanken über einen Vereinswechsel und haben deshalb die Leistungen nicht mehr gestimmt", so Muckenhuber. Inzwischen haben Jürgen Huber (St. Peter/Au) und der Sohn des Sektionsleiters, Martin Muckenhuber, der zu Bezirksligist Garsten gewechselt ist, den Verein verlassen.

"Wir haben uns um adäquaten Ersatz umgesehen und auch entsprechende Gespräche geführt, doch sind mögliche Transfers letztendlich geplatzt. Es ist immer dasselbe, der eine möchte lieber in der Bezirksliga spielen und der andere stellt zu hohe Forderungen", begründet Johann Muckenhuber die gescheiterten Verhandlungen. "Einen Spieler haben wir noch im Auge, ich glaube aber nicht, dass es in den letzten Stunden der Übertrittszeit noch zu einem Transfer kommen wird. Wir verfügen nur über begrenzte finanzielle Möglichkeiten und müssen uns nach der Decke strecken."

Seit bereits einer Woche läuft in Haidershofen die Vorbereitung. Gestern absolvierte die Burgholzer-Elf ihr erstes Testspiel und konnte dabei St. Pantaleon-Erla mit 2:1 besiegen. Am Samstag nehmen die Haidershofener am Ernst Wimmer Gedenkturnier in Asten teil, ehe in der kommenden Woche intensive Trainingstage auf die Kicker warten. "Wir konnten zwar keine Verstärkungen verpflichten, dafür bekommen zwei, drei Talente aus dem U18-Team ihre Chance. Für ganz vorne wird es in der kommenden Saison nicht reichen und werden uns wohl erneut mit einem Platz im Mittelfeld der Tabelle begnügen müssen", ist der Sektionsleiter bescheiden.


Günter Schlenkrich

Foto: Raphael Watzinger

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