Ternberg: "Der Hut hat lichterloh gebrannt"

Nach einer durchwachsenen Saison in der 1. Klasse Ost stand der UFC Siro Ternberg nach 18 Runden auf einem Abstiegsplatz. In den letzten acht Spielen blieb die Mannschaft von Trainer Thomas Raberger, der im Winter von Dietach gekommen war, ungeschlagen und stürmte noch bis auf den sechsten Rang nach vor. "Die Platzierung täuscht einigermaßen, denn der Hut hat lichterloh gebrannt und konnten das Abstiegsgespenst erst in den letzten Runden vertreiben", ist Sektionsleiter Werner Gstöttner mit dem Ausgang der Saison zufrieden.

"Es war alles andere als eine leichte Saison, hat uns die Meisterschaft einige Nerven gekostet. Auch wenn wir mit unserer Serie von der Abstiegszone weggekommen sind, hat es in den letzten Runden die tollsten Ergebnisse gegeben, konnte man sich auf nichts und niemanden verlassen", so Gstöttner. "Aber letztendlich hat die Saison ein für uns gutes Ende genommen, zudem ist Großraming durch die "Hintertür" in der Liga geblieben und erwarten uns in der kommenden Saison noch weitere Derbys, kann man beinahe von einer Ennstal-Liga sprechen", freut sich der Sektionsleiter.

Beim Trainingsauftakt am vergangenen Donnerstag konnte Coach Raberger mit Jürgen Wartecker (Reichraming) einen Neuzugang begrüßen. "Jürgen wohnt in Ternberg, nur hat er in den letzten Jahren in Reichraming gespielt - jetzt kann er quasi zu Hause spielen", sagt Werner Gstöttner, der zwei Abgänge zu beklagen hat. "Aus Altersgründen hängen Thomas Ramskogler und Walter Schörkhuber ihre Schuhe an den Nagel. Am Freitag bestreiten die beiden ihr Abschiedsspiel und treffen dabei auf zahlreiche ehemalige Mannschaftskollegen."

Einen Nachfolger für den langjährigen Libero Ramskogler hat Trainer Raberger schon gefunden. "Daniel Leeb hat bereits im Frühjahr als Abwehrchef fungiert und wird dies auch in Zukunft tun", weiß Gstöttner. Im ersten Aufbauspiel besiegten die Ternberger Liga-Neuling Neuzeug mit 3:1 und testen am Sonntag gegen Sipbachzell erneut. "In der kommenden Saison wollen wir nicht so lange zittern müssen und möchten uns von Anfang an in der oberen Tabellenhälfte präsentieren. Für ganz vorne wird es nicht reichen, werden andere Mannschaften - wie Bewegung Steyr oder die neue Spielgemeinschaft ATSV Steyr/Vorwärts Steyr 1b - um den Titel kämpfen", wünscht sich der Sektionsleiter eine möglichst sorgenfreie und nervenschonende Saison.


Günter Schlenkrich

Foto: Raphael Watzinger

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