"Wenn die Tore fallen, wie die reifen Früchte“ – Blau Weiß Linz 1b trifft innerhalb von 18 Minuten sechsmal

altaltZuletzt präsentierte sich die Reserve des FC Blau Weiß Linz beim 7:2-Kantersieg über Union Edelweiß Linz 1b in bärenstarker Form. Sechs Tage später gelangen der zweiten Garnitur der Königsblauen auswärts gegen die Union Babenberg Linz abermals sieben Treffer, wobei man dieses Mal selbst sogar ohne Gegentor blieb. Den Grundstein zum neuerlichen Schützenfest legte die Feigl-Elf, die zur Pause „nur“ knapp mit 1:0 führte, zwischen der 50. und 68. Minute, traf doch der aktuelle Tabellenzweite in diesem Zeitraum nicht weniger als sechsmal.

Favorit geht früh in Führung

Die Begegnung begann beinahe mit einem regelrechten Paukenschlag, so kam Abdalla Sharef nach nur wenigen Sekunden zu einer 100%igen Möglichkeit. Alleine vor Torhüter Niklas Rohringer, der in dieser Partie sein Saisondebüt im Kasten der Babenberger gab, scheiterte der Stürmer jedoch an diesem. Die Anfangsphase gehörte klar den Gästen, die merklich gewillt waren, mit einem frühen Tor schnell für klare Verhältnisse zu sorgen. In Minute 7 war es dann soweit und der Favorit ging erwartungsgemäß in Führung. Der an diesem Tag sehr auffällige Haris Bajrami zog mit dem Ball zur Mitte und bediente Bejadin Sakiri. Dieser fackelte nicht lange und versenkte das Spielgerät im langen Eck. Das 1b-Team des FC Blau Weiß Linz war auch in der Folge das torgefährlichere Team im ersten Abschnitt. „Wir haben aber die 3-4 wirklich guten Möglichkeiten, welche wir uns vor der Pause kreieren konnten, nicht ordentlich zu Ende gespielt, bzw. waren wir im Abschluss wohl zu unkonzentriert.“ so Harald Leitner, seines Zeichens Sportlicher Leiter der Gäste. Der Tabellenzweite verabsäumte es vorerst somit entscheidend nachzulegen und das sollte sich nach etwas mehr als einer halben Stunde beinahe rächen. Thomas Bayer vergab jedoch für Babenberg eine Top-Chance auf den Ausgleich. Wäre der Nummer 10 in dieser Szene das 1:1 gelungen, vielleicht wäre das Spiel in der Folge ganz anders abgelaufen, so aber ging es zunächst einmal mit einer knappen Führung der Königsblauen in die Kabinen zur Pausenansprache.

Krajisnik eröffnet Torreigen

Nach Wiederbeginn konnte FC Blau Weiß Linz 1b nochmals mindestens einen Gang höher schalten. Harald Leitner zeigte sich vom Auftritt seiner Mannschaft nach dem Seitenwechsel dementsprechend angetan: „In der zweiten Hälfte hat wirklich sehr, sehr vieles bei uns gepasst. Man hat gesehen, dass in unserer Truppe ohne Frage Qualität vorhanden ist und dies hat sich schließlich auch im Ergebnis niedergeschlagen. Letztlich fielen die Tore dann wie die reifen Früchte!“. Den Trefferreigen in Durchgang Nummer zwei eröffnete Novica Krajisnik in Minute 50. In der Folge ging es auf einmal Schlag auf Schlag, so stellte Milos Modric nur 60 Sekunden später auf 0:3, ehe wenige Augenblicke danach auch noch ein Sharef-Kopfball den Weg ins Babenberger Tor fand. In Minute 65 machte dann Haris Bajrami mit einem verwandelten Freistoß das halbe Dutzend voll, kurz davor hatte bereits Krajisnik zum zweiten Mal an diesem Tag getroffen. Die Babenberger, die sich eine Halbzeit lang teuer verkaufen konnten, fielen in dieser Phase nun völlig auseinander. Zu allem Überfluss beförderte dann auch noch Jürgen Hartl, der an diesem Samstag den etatmäßigen Kapitän Lukas Jung als Spielführer vertrat, beim Versuch eine Flanke von Dijedon Osmani zu klären, den Ball unglücklich ins eigene Gehäuse. Nach dem 0:7 stellten die Gäste merklich ab. Auf beiden Seiten wurde in der Folge das Wechselkontingent voll ausgeschöpft. Am Spielstand sollte sich in den letzten 20 Minuten schließlich nichts mehr ändern.

Ohne Druck

Für Blau Weiß Linz 1b gilt es nun das Kunststück zu vollbringen die aktuell gute Form über den Winter hinweg zu konservieren. „Es wäre schön, wenn wir im Frühjahr an die jüngsten Leistungen anknüpfen könnten. Vielleicht ist dann auch der Aufstieg möglich, wobei wir uns diesbezüglich ganz sicher nicht unter Druck setzen werden. Für uns steht die Entwicklung unserer Talente ganz klar im Vordergrund. Falls es in diesem Jahr mit dem Sprung in die nächsthöhere Spielklasse nicht klappen sollte, dann werden wir unsere Fehler eruieren, daraus die Schlüsse ziehen und im darauffolgenden Jahr es einfach erneut probieren. Dementsprechend können unsere Nachwuchshoffnungen auch in der Rückrunde befreit aufspielen.“

 

 

von Michael Obrecht

 

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