Windhaag/Freistadt: Neustart mit guten Vorzeichen

Schlichtweg abgehakt hat Schlusslicht Union Windhaag/Freistadt die erste Hälfte der Meisterschaft in der 2. Klasse Nord-Mitte. „Die Herbstsaison verlief negativ und damit entgegen unseren Erwartungen. Man muss allerdings der Mannschaft zugutehalten, dass sie auf viele verletzte Spieler verzichten musste“, blickt Erich Traxler, Trainer und sportlicher Leiter in Personalunion, zurück. Ebenso feiert Torhüter Peter Winkler-Leonhartsberger ein Comeback.

Im Frühjahr soll nun alles besser werden, die Vorzeichen vor dem Trainingsauftakt am 3. Februar stehen günstig. Denn das Lazarett beginnt sich zu lichten: Libero Harald Steidl, Verteidiger Michael Friesenecker, die Mittelfeld-Akteure Jakob Friesenecker und Gerhard Pflügl sowie Stürmer Mathias Mayer werden im Frühjahr wieder den Windhaager Dress überstreifen.

Weg mit der "Roten Laterne"
Vordringlichstes Ziel ist, den 13. und somit letzten Tabellenplatz so schnell wie nur möglich abzugeben. Dazu müssen zunächst mal fünf Punkte auf Tabellennachbar Reichenau wettgemacht werden. „Wir blieben im Herbst eindeutig hinter unseren Möglichkeiten zurück. Ein einstelliger Tabellenplatz ist sicher noch im Bereich des Möglichen“, versprüht der Trainer Optimismus. Das erste Vorbereitungsspiel bestreitet der Nachzügler am 11. Februar in Pregarten gegen Hagenberg.

Traxler betreute das Team im Saisonverlauf bereits einmal für vier Matches, im Frühjahr hat er wieder federführend das Sagen. Erneut ist sein Trainer-Dasein mit einem Ablaufdatum versehen: „Wir sind uns mit dem künftigen Trainer bereits einig. Er wird die Mannschaft ab der nächsten Saison betreuen, unseren eingeschlagenen Weg mit jungen, talentierten Eigenbauspielern fortsetzen. Seinen Namen wollen wir aber noch nicht verraten, da er derzeit noch bei einem anderen Klub als Co-Trainer beschäftigt ist“, weiß der Interims-Coach.

Trauer um Herbert Zacharias
Der Klub trauert um einen kürzlich verstorbenen, langjährigen Funktionär. „Unser Obmann-Stellvertreter Herbert Zacharias verstarb Anfang Jänner nach schwerer Krankheit im Alter von 52 Jahren“, erzählt Erich Traxler. „Sein Tod steckt noch immer in unseren Hinterköpfen, wir erholen uns nur langsam davon. Doch wir sind bestrebt, die Arbeit in seinem Sinne fortzuführen.“


Christian Reichel

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