2. Klasse Nord-West

Union St. Veit/M. möchte Auswärtsfluch bannen

In den vergangenen Jahren war die Union St. Veit/M. stets in der unteren Tabellenregion zu finden. Nach einem elften Platz in der letzten Saison absolvierten die Mühlviertler in der aktuellen Meisterschaft der 2. Klasse Nord-West eine solide Hinrunde, kamen als Siebenter ins Ziel und überwintern im Mittelfeld der Tabelle. "Schon das Frühjahr war nicht schlecht, konnten uns im Herbst weiter steigern und in der Tabelle einige Mannschaften hinter uns lassen. Auch wenn die Konstanz gefehlt hat, war es ein gutes Jahr", ist Obmann Stefan Neißl zufrieden.

 

Daheim schwer zu biegen, aber in der Fremde seit 13. Mai 2018 punktelos

Zunächst folgte einer Auswärtspleite stets ein Heimsieg, bilanzierte die Mannschaft von Trainer Manuel Fröhlich, der seit letzten Frühjahr die Verantwortung trägt, nach acht Runden ausgeglichen. Auf der Zielgeraden ließ die Union ein wenig nach, standen in den übrigen vier Spielen einem "Dreier" zwei Niederlagen gegenüber. "In fast allen Bereichen geht es in die richtige Richtung, ist auch die nur leicht negative Tordifferenz ein Beleg der Steigerung und konnten im Gegensatz zu den letzten Jahren heftige Niederlagen vermeiden. Es wäre sogar etwas mehr möglich gewesen, haben ab und an aber unglücklich agiert und das eine oder andere Match unnötig verloren", weiß der Obmann. Während sechs Mannschaften mehr Gegentore kassierten, durften lediglich zwei Teams weniger Treffer bejubeln. Die 16 bislang gesammelten Punkte holte die Fröhlich-Elf durchwegs am eigenen Platz, in der Fremde warten die St. Veiter hingegen seit 13. Mai 2018 vergeblich auf eine Erfolgserlebnis und mussten sechs Auswärtsniederlagen in Serie einstecken. "Im letzten Jahr war es umgekehrt, haben auswärts konstant gepunktet und hatten daheim Probleme. Wir sind bemüht, dieses Manko auszumerzen und wollen den Auswärtsfluch ehestmöglich bannen - vielleicht schon im zweiten Rückrundenspiel, im Derby in Herzogsdorf", so Neißl.

 

Unveränderter Kader- erfolgreiche Testspiele

Beim Trainingsauftakt konnte Coach Fröhlich die "üblichen Verdächtigen" begrüßen. "Zum einen war im Winter nichts geplant, und zum anderen bestand nach der ansprechenen Hinrunde kein Grund, den Kader zu verändern. Demzufolge schenken wir dem bestehenden Personal weiterhin unser Vertrauen", sagt Stefan Neißl und freut sich, dass Ivan Friedl nach einer Knie-Operation am Weg zurück ist. In der Vorbereitung wussten die Mühlviertler bislang zu gefallen und blieben in den ersten drei Testspielen ungeschlagen: 4:0 gegen Reichenau, 3:2 gegen Franckviertel Linz und 0:0 gegen Neukirchen/Walde. Am kommenden Sonntag ist die Union Kefermarkt der nächste Gegner. Anfang März reisen die Kicker in die Steiermark und halten in Schladming ein Trainingslager ab.

 

Rangverbesserung erwünscht

Nach der gelungenen Performance im Herbst möchte sich die Union auch im neuen Jahr von ihrer besten Seite zeigen. "Wir wollen die Leistungen bestätigen bzw. uns weiter steigern. Sollte es uns gelingen, zur nötigen Konstanz zu finden, ist im Frühjahr einiges möglich, zumal uns vom Vierten aus Nebelberg nur zwei Punkte trennen", liebäugelt der Obmann mit einer Rangverbesserung. "Wichtig ist, dass wir in der Tabelle nicht abrutschen und vielleicht sogar den einen oder anderen Platz nach oben klettern. Zudem wollen wir in der Fremde nach langer Zeit endlich wieder punkten und so rasch wie möglich einen Auswärtssieg feiern".

 

Zugang:
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Abgang:
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Transferliste

Bisherige Testspiele:
4:0 gegen Union Reichenau (2NM)
3:2 gegen SV Franckviertel Linz (2M)
0:0 gegen Union Neukirchen/Walde (1NW)

Testspiele-Übersicht

 

Günter Schlenkrich

 

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