Nach erneutem Trainerwechsel, FC Pischelsdorf mit zwei, drei möglichen Zugängen

Nach dem letztjährigen Vizemeistertitel stürzte der FC Pischelsdorf im Herbst ab, kam in der Hinrunde der 2. Klasse Süd-West nur als Zehnter ins Ziel und war von der "Roten Laterne" lediglich durch drei Punkte getrennt. Nachdem mit Benjamin Geier der Sportliche Leiter im Winter auch als Trainer die Verantwortung übernommen hatte, wollten die Innviertler im Frühjahr zurück in die Erfolgsspur finden, aufgrund der Corona-Pandemie fand die Saison für den FC aber ein jähes Ende. Der Sportchef wartete vergeblich auf sein Meisterschaftsdebüt als Coach, inzwischen schwingt in Pischelsdorf ein neuer Trainer das Zepter.

 

"Wären von keiner Entscheidung betroffen gewesen"

"Nach dem katastrophalen Herbst hatten wir uns für die Rückrunde viel vorgenommen und wollten uns im Frühjahr anständig präsentieren, dire Corona-Krise ist uns aber leider in die Quere gekommen", erklärt Benjamin Geier. "Egal welche Entscheidung die Verantwortlichen getroffen hätten, wären wir davon aufgrund der Präsenz in der unteren Tabellenregion nicht betroffen gewesen. In der außergewöhnlichen Situation ware es nicht einfach, dass ÖFB-Präsidium hat jedoch die beste Lösung gefunden. Man kann es bekanntlich nicht jedem Verein recht machen, demzufolge war die Entscheidung vor allem für die Aufstiegsaspiranten ein harter Schlag, in oberen Ligen hatten andere Mannschaften hingegen Glück".

 

Vorfreude auf das Mannschaftstraining

In den vergangenen Wochen waren auch im Innviertel am grünen Rasen etliche Babyelefanten anwesend. "Wir arbeiten seit drei Wochen und halten uns genau nach den Vorschriften. Wir trainieren auch in der nächsten Woche und freuen uns riesig, dass ab kommenden Mittwoch ein normales Mannschaftstraining wieder erlaubt ist", so Geier. "Im Juli legen wir eine kurze Pause ein, ehe wir uns auf die neue Meisterschaft vorbereiten. Die neue Saison wird unter Umständen mit einer kleinen Verzögerung gestartet, nach der langen Pause können wir die eine oder andere Woche aber auch noch abwarten".

 

Neuer Trainer mit Landesliga-Erfahrung

Mit Wolfgang Felber trägt ab sofort in Pischelsdorf ein Trainer die Verantwortung, der in Altheim und zuletzt in Ranshofen tätig war. "Felber ist im Innviertel kein Unbekannter, war in seiner aktiven Zeit ein ausgezeichneter Spieler und auch als Trainer in der Landes- und Bezirksliga tätig. Wir freuen uns, dass wir uns mit ihm auf eine Zusammenarbeit verständigen konnten und sind fest davon überzeugt, mit seiner Verpflichtung eine gute Wahl getroffen zu haben", meint der Sportchef, der in diesen Tagen intensiv mit der Kadererstellung beschäftigt ist. Mit Thomas Eicher wechselt der Stamm-Keeper nach Gilgenberg und steht künftig in der Bezirksliga zwischen den Pfosten. "Sein Abgang schmerzt, konnten Thomas den Wechsel in einer höhere Liga aber nicht verwehren. Aus heutiger Sicht sind keine weiteren Abgänge zu erwarten, sehen uns aber nicht nur nach einem neuen Torwart um, sondern bemühen uns auch um weitere Verstärkungen", spricht Benjamin Geier von zwei, drei möglichen Zugängen.

 

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