Trotz Pleitenserie zum Herbstausklang, SK Neukirchen/Altmünster mit ordentlicher Hinrunde

Der SK Polar Neukirchen/Altmünster hat seit geraumer Zeit mit einer Durststrecke zu kämpfen, nach im Frühjahr nur neun ergatterten Zählern, zeigte im Herbst der Pfeil aber steil nach oben. In der vergangenen Saison kamen die Mannen von Trainer Donat Dervaderics als Zehnter ins Ziel, in der Hinrunde der aktuellen Spielzeit der 2. Klasse Süd sammelten die Kicker aus dem Salzkammergut aber stolze 22 Punkte und kletterten in der Tabelle bis auf den sechste Rang nach oben. "Die Mannschaft hat eine ausgezeichnete Entwicklung genommen, ist am richtigen Weg und hat eine ordentliche Hinrunde absolviert. Es wäre aber wesentlich mehr möglich gewesen, haben in den letzten fünf Spielen aber nur drei Punkte eingefahren und auf der Zielgeraden den Anschluss ans Spitzenfeld der Tabelle verpasst", trauert Sportchef Wilhelm Laimer einer besseren Ausgangsposition nach.

 

Pleitenserie zum Herbstausklang - blütenweiße Heim-Weste

Die Neukirchener starteten mit einem Sieg in Regau in die Saison und wussten fortan zumeist zu gefallen. Zum Herbstausklang musste der SKN aber kräftig Federn lassen und verabschiedete sich mit drei Niederlagen in die Winterpause. "Wir waren auf einem ausgezeichneten Weg und haben in den ersten acht Runden nur ein einziges Mal verloren. Doch wie schon im Herbst 22 hatten wir auch in der aktuelle Hinrunde nach starken Leistungen mit einem Einbruch zu kämpfen. Das mäßige Schlussdrittel der Herbstssaison ist vermutlich der mangelnden Erfahrung der jungen Spieler geschuldet, hat letztendlich die nötig Konstanz gefehlt", so Laimer, der die fünf bisherigen Niederlagen durchwegs in der Fremde miterlebte - die Heim-Weste der Dervaderics-Elf ist hingegen blütenweiß, konnten die vier Heimspiele allesamt gewonnen werden.

Starke Offensive, aber zu viele Gegentore

Während nur zwei Teams mehr Treffer bejubeln durften, kassierten sechs Mannschaften mehr Gegentore. "Die in Summe zu vielen Gegentore haben uns einige Punkte gekostet, aber alleine zehn der insgesamt 27 Tore haben wir während der Pleitenserie zum Herbstausklang erhalten", weiß der Sportchef. "Aber im Gegensatz zu den letzten Jahren waren wir im Herbst absolut konkurrenzfähig und - sieht man vom souveränenen Herbstmeister aus Ebensee ab - mit den Top-Teams auf Augenhöhe. Auch wenn wir gegen vemeintliche schwächere Gegner unnötig Punkte haben liegenlassen und die Konstanz gefehlt hat, hat unsere Mannschaft über weite Strecken eine ordentliche Performance abgeliefert".

Drei neue Kräfte und zwei Abgänge

Seit Mitte Jänner bereitet sich der Sechstplatzierte auf die entscheidende Phase der Meisterschaft vor und bestreitet am heutigen Sonntag, gegen Gosau, das erste Testspiel. Am 18. Februar ist die ASKÖ Ebensee der nächste Gegner. In diesem Match werden mit Torwart Filip Brkic (Vöcklabruck), dem ungarischen Stürmer Martin Hauk, der in Neukirchen wohnt und arbeitet, sowie dem talentierten Verteidiger Stefan Wiesenberger (Pinsdorf) drei Neuerwerbungen mitwirken. Mit Andy Weber (Gmunden Juniors) und Dominik Schmid (Pinsdorf) haben zwei Akteure den Verein verlassen. "Damit ist unser Transfer-Programm abgechlossen, wird sich in den letzten Tagen der Übertrittszeit nichts mehr tun", sagt Wilhelm Laimer.

Im Frühjahr neun Heimspiele

Trotz der Pleitenserie am Ende der Hinrunde sind die Neukirchener vom Relegationsplatz nur durch fünf Punkte getrennt und überwintern in Lauerstellung. Da der SKN aufgrund der Errichtung des Klubheimes im Herbst des Öfteren in der Fremde antreten musste, erwarten die Dervaderics-Elf in der zweiten Meisterschaftshälfte nicht weniger als neun Heimspiele. "Wir haben die bisherigen Heimspiele allesamt gewonnen und wollen in den bevorstehenden neun Heimspielen reichlich Punkte einfahren. Trotzdem werfen wir wir aktuell nicht wirklich einen Blick auf die Tabelle, möchten jedoch in der Rückrunde eine ähnlich gute Serie starten wie am Beginn der Saison", liebäugelt der Sportchef insgeheim mit einem möglichen Mitmischen im Kampf um den Relegationsplatz. "Wir haben den zweiten Rang noch nicht aus den Augen verloren und hoffen, Anschluss zu finden. Wichtig ist aber in erster Linie, dass wir den Aufwärtstrend fortsetzen, den nächsten Schritt setzen und die Entwicklung vorantreiben".

 

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