St. Wolfgang-Coach will endlich raus aus dem Kasten

altMit acht Siegen am Stück war der SV St. Wolfgang nicht nur unglaublich in die Saison gestartet, sondern schien die gesamte Hinrunde beherrschen zu können. In den letzten vier Spielen blieb der Erfolg allerdings aus, zwei Remis folgten zum Abschluss zwei Niederlagen gegen die anderen Top-Teams aus Neukirchen/A. und Ebensee. Mitgrund war die schwierige Kadersituation, die durch Verletzungen noch verschärft wurde. Ob sich über den Winter etwas daran ändert, ist unklar. Coach Stephan Durkovic hat jedenfalls einen Wunsch ans Christkind: "Ich bin ja auch kein gelernter Tormann, es wäre schön wenn wir da jemanden finden könnten."

 

Unglaubliche Serie zu Beginn

Acht Siege in Folge, vom Saisonstart weg bis Mitte Oktober gab St. Wolfgang keinen einzigen Punkt, überraschte die gesamte 2. Klasse Süd OÖ und auch ein bisschen sich selbst. "Das war sensationell, vor allem wenn man bedenkt, was im Sommer los war. Bei den jungen Spielern hat man wieder eine Leistungssteigerung gesehen, Patrick Ambrosch wird zum Beispiel immer stärker. Auch wenn wir am Ende etwas abgefallen sind, bin ich nicht unzufrieden. Wir hatten am Ende auch einige Verletzte und mit Lukas Österreicher auch einen wichtigen Spieler, der gesperrt war. Dennoch waren wir gegen den SV Ebensee die bessere Mannschaft und gegen Neukirchen haben wir auch gut gespielt, aber eben die Tore nicht gemacht", schildert Spielertrainer Stephan Durkovic, der mit einem kleinen Kader zu kämpfen hat und deshalb bei Verletzungen auch nicht reagieren konnte. "Ich möchte mich aber nicht nur darauf rausreden, wir haben in den letzten Spielen einfach auch vorne zu unkonsequent agiert, daran müssen wir arbeiten."

"Wir werden uns wieder nach einem Tormann umsehen"

Einerseits gilt es wieder am Abschluss zu arbeiten, andererseits hat St. Wolfgang aber ganz wo anders eine Baustelle, nämlich auf der Torhüterposition, die der Trainer zurzeit selbst bekleidet. "Das ist eigentlich eine noch größere Auszeichnung, dass die Mannschaft vorne dabei ist, denn ich stehe erst seit letztem Winter im Tor, war vorher Feldspieler. Wir werden uns wieder nach einem Tormann umsehen, auch wenn das kein leichtes Unterfagen wird. Außerdem könnte ein Feldspieler kommen, der schon einmal bei uns war und derzeit bei einem anderen Verein tätig ist", sagt Durkovic, der durchaus glaubt, dass sein Team bis zum Ende der Saison vorne mitspielen kann. "Das Potential ist sicher da, es wird viel davon abhängen, ob es Verletzte und Gesperrte geben wird. Vom Verein gibt es aber keine Vorgabe, vorne mitspielen zu müssen. Wir werden alles geben und sehen, was dabei herauskommt."

 

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