ASKÖ Ebensee: "Die Ärmel werden wieder hochgekrempelt"

"Wir haben im Frühjahr bereits mit dem Gedanken gespielt, den Spielbetrieb der Kampfmannschaft einzustellen und uns ausschließlich dem Nachwuchs zu widmen. Doch inzwischen hat sich die Situation entspannt, gehen wir mit einem neuen Trainer in die Meisterschaft und werden im Sommer wohl auch einige Spieler zu uns wechseln", sieht Hermann Kendler, Sektionsleiter der ASKÖ Ebensee, wieder Licht am Ende des Tunnels. Aber auch in der kommenden Saison der 2. Klasse Süd steht zunächst der Kampf gegegen die "Rote Laterne" im Vordergrund.

Nachdem man in den letzten beiden Jahren Attersee bzw. Traunkirchen knapp auf den letzten Platz verdrängen konnte, beendeten die Ebenseer die vergangene Meisterschaft mit der "Roten Laterne". Dabei hatte die Mannschaft im allerletzten Spiel die Chance, mit einem Heimsieg gegen Traunkirchen, wieder auf dem vorletzten Platz zu landen. "Diese Partie war ein Spiegelbild der gesamten Saison. Wir haben 3:2 geführt, mehrmals Aluminium getroffen, einen unnötigen Elfer kassiert und am Ende mit 3:4 verloren", so Kendler, der mit Christian Binder bereits einen neuen Trainer präsentieren konnte.

Neuzugänge konnte man bislang jedoch noch keine begrüßen. "Wir sind an vier, fünf Spielern dran und ich bin zuversichtlich, dass  einige Akteure zu uns wechseln werden", hofft der Sektionsleiter demnächst Voillzug melden zu können. Drei Spieler stehen Neo-Trainer Binder künftig allerdings nicht mehr zur Verfügung: Wolfgang Resch kehrt wieder nach Bad Goisern zurück, Michael Wiesauer (Studium) wird im Herbst nur im 1b-Team spielen und Franz Kain hat seine Karriere beendet.

Am 14. Juli beginnt die Vorbereitung auf die kommende Saison, die wohl erneut eine schwierige werden wird. "Auch wenn sich bei uns derzeit einiges tut, die Ärmel wieder hochgekrempelt werden und es nicht so schlecht aussieht, wird auch die nächste Meisterschaft nicht einfach werden. Neben dem Minimalziel, nicht Letzter zu werden, hoffen wir insgeheim aber einen einstelligen Tabellenplatz belegen zu können", ist Hermann Kendler vorsichtig optimistisch.


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