St. Wolfgang mit "gefährlicher" Siegesserie

Zu Beginn der Sommerpause der 2. Klasse Süd klagten die Verantwortlichen des SV St. Wolfgang über Personalprobleme. Es gelang zwar in der Folge drei neue Spieler zu verpflichten, dennoch hält sich der Optimismus bei Trainer Stephan Durkovic in Grenzen, bereitet dem Coach vor allem das Karriereende von Thomas Hillebrand, Franz Rieger und Karl Lepic Sorgen. Zudem hat man den gesuchten Torwart in Stefan Satzinger (Bad Ischl) im Somer zwar gefunden, nach einem Arbeitsunfall steht der neue Schlussmann auf unbestimmte Zeit jedoch nicht zur Verfügung.

Auch Peter Pilz, der sich im letzten Spiel der vergangenen Saison zum zweiten Mal das Kreuzband riss, ist im Herbst nicht dabei. Dem 19-Jährigen droht sogar das Karriereende. Neben Christian Unterberger, der nach mehrjähriger Pause wieder ins Training eingestiegen ist, stehen dem Coach mit Ivan Novakovic (Bad Ischl) und dem Deutschen Thomas Michael, der beruflich viel um die Ohren hat und zudem erheblichen Trainingsrückstand aufweist, zwei Neuerwerbungen zur Verfügung.

"Der Kader ist zwar aufgrund der Transferaktivitäten ein wenig größer geworden, dennoch steht mir nur eine begrenzte Anzahl an Spielern zur Verfügung und darf deshalb nicht viel passieren", sagt Stephan Durkovic, der trotz der vier Siege in fünf Testspielen (5:0 gegen Holzleithen, 9:2 gegen Ampflwang, 5;0 gegen Bad Ischl 1b und 8:1 gegen Siezenheim) die Leistungsstärke seiner Mannschaft noch nicht abschätzen kann. "Außer im ersten Match gegen Gosau, welches wir mit 6:7 verloren, wo aber beide Mannschaften nicht mit der stärksten Elf gespielt haben, sind wir durchwegs auf Gegner getroffen, die in der 2. Klasse zuletzt jeweils ganz hinten in der Tabelle anzutreffen waren. Wir dürfen deshalb nicht abheben und müssen die Siege richtig einordnen", hält der Coach den Ball flach.

Die Auslosung meint es nicht gut mit St. Wolfgang, bekommt es die Durkovic-Elf mit TSV Timelkam und Aurach gleich mit zwei Aufstiegsaspiranten zu tun. "Auch wenn es nicht einfach wird, müssen wir in diesen beiden Spielen punkten, denn nach der spielfreien dritten Runde stehen zwei Auswärtsspiele auf dem Programm", spricht St. Wolfgangs Trainer von einem hammerharten Auftaktprogramm. "Im lezten Jahr sind wir Dritter geworden und wollen auch dieses Mal wieder vorne dabei sein, aber das wird sehr schwer werden. Sollte uns jedoch ein guter Start gelingen, ist wieder einiges möglich."


Günter Schlenkrich

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