Riedau: "Haben nur zwei fremde Spieler"

"Nach dem Ende der Herbstsaison haben wir ein Woche pausiert, dann das Training wieder aufgenommen und mehr oder weniger durchtrainiert. Neben einer Einheit in der Halle haben die Spieler regelmäßig auch die Kraftkammer besucht", freut sich Thomas Spitzer, Trainer des SV Luksch Riedau über Einstellung und Engagement seiner Kicker. Der Tabellenzweite der 2. Klasse West-Nord möchte  - nach einigen vergeblichen Anläufen - heuer den Aufstieg schaffen.

Den offiziellen Teil der Vorbereitung nimmt der Aufstiegsaspirant am nächsten Mittwoch in Angriff. In der Aufbauzeit absolviert die Spitzer-Elf insgesamt sechs Testspiele - das erste wird am 10. Februar gegen Taiskirchen bestritten. "Sämtliche Spiele werden auf dem Kunstrasen der Akademie Ried in Hohenzell ausgetragen. Da wir vor Ort ausgezeichnete Bedingungen vorfinden, verzichten wir auf ein Trainingslager in der Fremde. Dafür stehen in der Vorbereitungszeit zwei intensive Trainingswochenenden auf dem Programm", weiß der Coach, der auf einen Spieler im Frühjahr voraussichtlich verzichten muss.

"Offensivspieler Alexander Hellwagner wird uns im Winter möglicherweise verlassen und uns im Aufstiegskampf wahrscheinlich nicht mehr zur Verfügung stehen. Der bevorstehende Abgang tut weh, da Hellwagner unser schnellster Spieler ist", so Spitzer. "Eine Verstärkung konnte der Riedauer Trainer bislang keine begrüßen. "Wir haben uns nach einem Stürmer umgesehen und auch mit einem Spieler gesprochen, zu einer Verpflichtung ist es aber nicht gekommen. Derzeit verhandeln wir mit keinem Spieler und werden wohl ohne Verstärkung in die Rückrunde gehen."

Da der Tabellenzweite über einen starken Kader verfügt, sind Transfers auch nicht unbedingt notwendig. "Mit Sebastian Christl und Frano Sandrk stehen nur zwei fremde Spieler in unseren Reihen - die übrigen Akteure sind allesamt Riedauer. Daran wird sich auch in Zukunft kaum etwas ändern, wenngleich wir uns - auch in Blickrichtung auf die nächste Saison - nach der einen oder anderen punktuellen Verstärkung umsehen", weiß Thomas Spitzer.

Im möglichen Fünfkampf um die beiden Aufstiegsplätze hofft man in Riedau, das bessere Ende für sich zu haben. "Taufkirchen ist zwar Herbstmeister und ist mit dem Tabellenführer wohl auch im Frühjahr zu rechnen, ich glaube aber, dass Lambrechten und Schardenberg unsere stärksten Konkurrenten im Aufstiegskampf sind", so Spitzer, der einen vielleicht entscheidenden Vorteil ortet. "Wir haben im Frühjahr sieben Heimspiele und dabei die große Chance, auf eigenem Platz den Grundsteim zum Aufstieg zu legen. Ich bin von meiner Mannschaft überzeugt und zuversichtlich, dass wir es heuer schaffen werden."


Günter Schlenkrich

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