SV Hellmonsödt zwingt 10 Ottensheimer in die Knie

Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Runden wollte der SV Hellmonsödt die Heimpremiere 2016 erfolgreich gestalten und mit einem "Dreier" gegen den TSV Ottensheim Anschluss an die Top-Drei der Bezirksliga Nord finden. Obwohl die Gäste nach einem Platzverweis in Minute sieben beinahe im gesamten Spiel in Unterzahl agieren mussten, tat sich der Favorit vor allem in der zweiten Halbzeit schwer, setzte sich letztendlich aber mit 3:2 durch und ist vom Tabellenführer aus Julbach nur noch durch drei Punkte getrennt. Die Mannen von Trainer Roland Buchegger hingegen warten seit sechs Runden vergeblich auf einen Sieg und stecken weiterhin im Abstiegssumpf.

 

TSV-Kapitän sieht Rot - Dollhäubl-Elf mit 2:0-Führung

Nach nur sieben Minuten holte TSV-Kapitän Daniel Berger den durchbrechenden Thomas Hofer von den Beinen und flog mit Rot von Platz. Den daraus resultierenden Freistoß versenkte Günther Lang zum 1:0. Die Dollhäubl-Elf war fortan spielbestimmend und wusste die numerische Überzahl geschickt zu nutzen. Mitte der ersten Halbzeit durften die heimischen Fans im Planetenstadion erneut jubeln, als Hofer per Kopf auf 2:0 erhöhte. Der Favorit kreierte vor rund 200 Besuchern weitere Chancen, konnte diese aber nicht verwerten. Kurz vor der Pause schlug es dann im SVH-Gehäuse ein. Klaus Eidenberger zirkelte einen Freistoß aus rund 25 Metern gekonnt über die Mauer und brachte die Gäste wieder ins Spiel. Nach 359 torlosen Minuten traf der TSV wieder ins Schwarze.

 

Ottensheimer Anschlusstreffer fällt zu spät

Nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Erlinger fanden die dezimierten Gäste gut uns Spiel. Hellmonsödt hingegen agierte zu passiv, gelang es der Dollhäubl-Elf nicht, den Ball in den eigenen Reihen zu halten und den Gegner laufen zu lassen. Nach 70 Minuten aber die Entscheidung, als Thomas Oyrer sich am Flügel energisch durchsetzte, den Ball ideal zur Mitte brachte und Lang auf 3:1 stellte. Auch mit der klaren Führung im Rücken taten sich die Heimischen schwer. Die Ottensheimer steckten nicht auf und konnten in der Nachspielzeit noch einmal jubeln, der erneute Anschlusstreffer, abermals durch Eidenberger, fiel jedoch zu spät.

 

Philipp Pfister, Co-Trainer SV Hellmonsödt:
"In der ersten Halbzeit waren wir dominant. Nach dem Anschlusstreffer kurz vor der Pause konnten wir in der zweiten Halbzeit nicht zu unserem Spiel finden, hat die nötige Aggressivität gefehlt. Es ist uns jedoch gelungen, den angestrebten Dreier einzufahren und konnten aufgrund der Punkteverluste der Konkurrenten Anschluss an die Tabellenspitze finden".

 

Günter Schlenkrich

 

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