Lambach: Pfaffenwimmer-Elf verliert trotz 2:0-Führung

Beim SK Sparkasse Rot-Weiß Lambach läuft es derzeit ganz und gar nicht. Die Mannschaft von Trainer Heinz Pfaffenwimmer konnte in den letzten vier Runden nur einen einzigen Punkt ergattern und vergab am Samstag zudem die große Chance - aufgrund der Niederlage von Stadl-Paura - mit dem Tabellenführer der Berzirksliga Süd wieder auf Tuchfühlung zu gehen. Dabei führten die Rot-Weißen im Auswärtsspiel gegen den ATSV Zipf nach einer Stunde bereits mit 2:0, mussten sich am Ende der heimstarken Winter-Elf aber doch noch geschlagen geben.

In Lambach spitzt sich die ohnehin schon angespannte Personalsituation weiter zu. So brach sich Kapitän Mario Haider im Training eine Zehe. Am Samstag fehlten zudem der gesperrte Bernhard Quirimayr, sowie Norbert König-Felleitner, der bei der Hochzeit seiner Schwester weilte. Damit aber noch nicht genug, zog sich Lukas Altenhofer in Zipf eine schwere Muskelverletzung zu und muss Trainer Pfaffenwimmer am kommenden Samstag, im Heimspiel gegen Sipbachzell - aufgrund der fünften Gelben Karte - auch auf Jürgen Wiesinger verzichten.

Mit seinem ersten Tor für Lambach brachte Neuzugang Manuel Zavaczki, der erstmals in der Startformation stand, die Hausherren in Führung: Nach einem Zuspiel von Thomas Gasperlmair schoss der Jung-Stürmer den Ball nach 23 Minuten überlegt ins lange Eck. In der ersten Halbzeit plätscherte das Spiel dahin, stand die von Neo-Abwehrchef Michael Kristl gut organisierte Hintermannschaft der Gäste sehr kompakt und hatte die Offensivkräfte der heimstarken Zipfer gut im Griff.

Als nach einer Stunde Gasperlmair im Zipfer Strafraum zu Fall gebracht wurde und Wiesinger den fälligen Elfmeter zum 0:2 verwertete, schien das Spiel entschieden. Doch postwendend gelang den Hausherren durch Manuel Zoister, der einen langen Ball verlängerte - das Leder ging über Gästegoalie Diego Rougier an die Stange und landete dann im Tor - der Anschlusstreffer. Nun machte die Heimelf von Trainer Gerhard Winter mächtig Druck, konnte die zuvor sichere Lambacher Abwehr dem Ansturm der Heimischen nicht mehr standhalten.

Zu Beginn der Schlussviertelstunde drehte ein Doppelschlag das Spiel: Mit zwei Treffern stellte der kurz zuvor eingewechselte Michael Rathberger auf 3:2. Wenige Minuten später machten die kampfstarken Zipfer den Sack endgültig zu, fixierte Gerald Brandt den 4:2-Endstand. Während sich der SK Lambach mit der dritten Niederlage in den letzten vier Spielen endgültig vom Titelkampf verabschiedete, entledigte sich der ATSV Zipf mit dem sechsten Sieg im achten Heimspiel wohl aller Abstiegssorgen.

Heinz Pfaffenwimmer (Trainer SK Lambach): "Auch wenn wir mit 2:0 geführt haben, kann ich aufgrund der drückenden Personalsorgen meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Zudem stand den Hausherren auch das Glück zur Seite, ging bei allen vier Treffern der Ball via Aluminium ins Tor. Die Kaderdecke wird nun immer dünner, derartige Personalsorgen habe ich in meiner langen Laufbahn noch selten erlebt. Denn im Heimspiel gegen Sipbachzell werden nur noch drei Spieler von Beginn an dabei sein, die im Herbst zur Stammformation zählten. Neben Ex-Kapitän Christoph Gärtner, der seine Karriere eigentlich schon beendet hatte, nun aber die Schuhe wieder schnürt, wird am Samstag Torwart Rougier unter Umständen als Feldspieler agieren."


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