Mit Schützenfest wahrt Thalheim Titelchance

Der Kampf um den Meistertitel in der Bezirksliga Süd wird erst am allerletzten Spieltag entschieden. Die Union Thalheim gab im letzten Heimspiel der Saison gegen Tabellenschlusslicht FC Altmünster die richtige Antwort auf den 6:0-Kantersieg von Tabellenführer Stadl-Paura gegen Frankenburg und feierte ein 10:2-Schützenfest. In der Tabelle liegt die Elf von Trainer Hannes Reinmayr nur noch zwei Tore hinter den punktegleichen Stadlingern zurück und hat in der 26. Runde die vermeintlich leichtere Auslosung.

Die Basis, dass die Chance auf den Meistertitel weiterhin besteht, legte die Mannschaft von Trainer Hannes Reinmayr am Samstag im Heimspiel gegen Altmünster: Von Beginn an zeigten Kapitän Wolfgang Weinberger und Co., wer Herr im Haus ist. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Tore fallen sollten. Die 350 Zuschauer mussten auch nicht allzu lange warten und wurden letztendlich mit zwölf Treffern für ihr Kommen belohnt.

11. Minute – 1:0: Ismir Jamakovic spielt auf der Strafraumgrenze einen Querpass zu Roland Ulrich. Der ungarische Spielmacher knallt den Ball auf dem regennassen Rasen unhaltbar ins linke Eck.

14. Minute – 2:0: Nach einer herrlichen Kombination über mehrere Stationen wird Stefan Schwarzlmüller auf der linken Seite auf die Reise geschickt. Das Thalheimer Urgestein bedient in der Mitte Torjäger Liridon Abdullahu, der am kurzen Eck zur Stelle ist und eiskalt vollendet. Der Torhunger der Gastgeber ist damit aber noch lange nicht gestillt

20. Minute – 3:0: Nach einem Eckball von Herbert Linimair steigt Rechtsverteidiger Sascha Zoni am höchsten und lässt Altmünsters Keeper Karl Bammer mit seinem wuchtigen Kopfball keine Chance.

23. Minute – 4:0: Fast eine Kopie des dritten Treffers - dieses Mal ist es allerdings Abdullahu, der eine Linimair-Flanke mit dem Kopf abschließt.

29. Minute – 5:0: Ja, die Hand hat im Strafraum nichts zu suchen. Nach einem Blackout eines Altmünsterer Abwehrspielers zeigt Referee Staudinger auf den Elfmeterpunkt. Linimair lässt sich diese Chance nicht entgehen und verwandelt den Strafstoß souverän.

40. Minute – 5:1: Bei einem der ganz wenigen Vorstöße der Gäste kann „Hallenkönig“ Christian Reiter-Kofler nicht mehr richtig klären, der Ball rollt in das eigene Tor.

45. Minute – 6:1: Die Thalheimer lassen an diesem Tag aber nichts unversucht, den Meistertitel doch noch an den Thalbach zu holen und schlagen erneut zu. Wieder ist es Abdullahu. Bei seinem dritten Treffer nach Vorlage von Bernhard Steiner ist jedoch auch etwas Glück im Spiel.

58. Minute – 7:1: Nach dem Seitenwechsel dauert es fast eine Viertelstunde, bis der nächste Treffer bejubelt werden kann. Ein scharfer Freistoß von  Jamakovic hüpft einmal auf, wird dadurch noch schneller, geht an Freund und Feind vorbei und landet schlussendlich im Gehäuse des unglücklichen Karl Bammer.

63. Minute – 8:1: Bernhard Steiner darf sich in diesem Spiel über sein erstes Tor in der Kampfmannschaft freuen. Der Flügelflitzer behält im Strafraum die Übersicht und hebt den Ball cool und lässig über den herausstürmenden Torhüter ins Netz.

67. Minute – 8:2: Da war die Thalheimer Hintermannschaft mit den Gedanken offenbar wo anders. Markus Nussbaumer nützt das kollektive Versagen zur Ergebniskorrektur.

70. Minute – 9:2: Mit seinem zwölften Saisontreffer stellt Linimair den alten Vorsprung drei Minuten später wieder her. Nach einem Foul an Schwarzlmüller behält der Routinier erneut vom Elfmeterpunkt die Nerven.

80. Minute – 10:2: Zweistellig! Abdullahu hat vom Tore schießen nicht genug und stellt zehn Minuten vor dem Ende mit seinem vierten Treffer in diesem Spiel den Endstand her. Nach einer herrlichen Flanke knallt er einen Kopfball aus 15 Metern is Kreuzeck. Das schönste Tor zum Schluss.

Durch den Kantersieg liegt die Union Thalheim vor der letzten Runde nur noch aufgrund der um zwei Treffer schlechteren Tordifferenz hinter Tabellenführer Stadl-Paura. Somit kommt es im Kampf um den Meistertitel am kommenden Samstag zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen: Während die Reinmayr-Elf in Gschwandt gastiert, treffen die Stadlinger beim Lokalderby in Lambach auf den Tabellendritten. Aber auch der FC Altmünster hat ein Endspiel vor sich. Im Falle eines Punkteverlustes von Regau im Heimspiel gegen Hertha Wels, kann die Sirocic-Elf mit einem Heimsieg im direkten Duell gegen Steinerkirchen den Klassenerhalt noch schaffen.


Text und Fotos: Thomas Waage

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