Tabellennachbarn teilen in Ranshofen torlos die Punkte

In der neunen Runde der Bezirksliga West empfing der WSV-ATSV Ranshofen die Union Woodstock St. Martin/I. zum Duell zweier Nachbarn aus dem oberen Drittel der Tabelle. Obwohl Ranshofens Vizepräsident, Johann Angerer, am Donnerstag überraschend verstorben ist, wollte der Klub dieses Spiel unbedingt austragen und einen möglichen Sieg dem Verstorbenen widmen. Die Felber-Elf bestimmte das Geschehen über weite Strecken, ein Treffer wollte den Hausherren aber nicht gelingen. Am Ende wurden torlos die Punkte geteilt. Der Aufsteiger verzeichnete die zweite Nullnummer in Folge und wartet zudem seit bereits 290 Minuten vergeblich auf einen Torerfolg.

 

Felber-Elf kann aus Überlegenheit kein Kapital schlagen

Auf der Hans Wallisch Sportanlage fand die Gästeelf von Trainer Johannes Bauböck die erste Chance vor, ATSV-Keeper Daniel Manglberger machte diese aber zunichte. In der Folge stand der Aufteiger sehr tief und stützte sich auf eine kompakte Defensive. Die Ranshofener bestimmten das Geschehen und taten wesentlich mehr für das Spiel, daraus konnten die Hausherren aber kein Kapital schlagen. Die Felber-Elf tauchte ab und an gefährlich vor dem Union-Gehäuse auf, Franck Matondo und Mahir Jasarevic konnten gute Möglichlkeiten aber nicht nutzen. Somit ging es torlos in die Pause.

 

Auch in Halbzeit zwei sind Tore Fehlanzeige

Nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Zauner bekamen die Zuschauer das gleiche Bild die zu sehen. Die Ranshofener waren auch in Durchgang zwei klar spielbestimmend, konnten die Defensive des Aufsteigers aber nicht knacken. Ab und an zeigte die Union mit gefälligen Kombinationen auf, zumeist war die Bauböck-Elf aber darauf bedacht, hinten nichts anbrennen zu lassen. Auch in der zweiten Halbzeit kamen die Ranshofener zu Chancen, bei der besten davon jagte der eingewechselte Patrick Hubner in aussichtsreicher Position den Ball aber über den Kasten. Somit warteten die Fans bis zum Schluss vergeblich auf einen Treffer.

Wolfgang Felber, Trainer WSV-ATSV Ranshofen:
"Da wir etliche Chancen vorgefunden haben, waren es zwei verlorene Punkte. Auch wenn es uns der Gegner nicht leicht gemacht hat, hätten wir einen Sieg einfahren können. Meine Mannschaft verfügt über erhebliches Potenzial, nach einem Umbruch fehlt ihr aber die nötige Konstanz".

 

Günter Schlenkrich

 

 

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