SPVI Kematen-Piberbach-Rohr/Neuhofen blieb als einziges Team der LT1- OÖ Liga unbesiegt!

In 8 Spielen feierte das Team um Torjägerin Naile Bilali (Tairi) 4 Siege, trennte sich 4 Mal unentschieden und wurde trotzdem nicht „Winterkönig“. Hinter Leader Krenglbach nimmt die Spielvereinigung trotz der weißen Weste „nur“ Platz 2 ein. Ligaportal wollte von Cheftrainer Christoph Söllradl wissen, ob bei den „Unbesiegten“ die Freude über die Top-Platzierung überwiegt, ob sie den Herbst 2019 bewusst „kopierten“ und wie sich seine Schützlinge auf das Frühjahr vorbereiten:

 

Chris, welche persönliche Bilanz ziehst Du über den „verkürzten“ Herbstdurchgang?

„Aus meiner und auch aus der Sicht des Trainerteams ist ein sehr positiver Rückblick! Meine Mannschaft hat meine Erwartungen übertroffen und es freut mich sehr, dass sie sich durch gute Ergebnisse im Herbst selbst dafür belohnt haben".

1 Runde vor dem offiziellen Ende wurde abgebrochen, Deiner Ansicht nach unvermeidlich?

„Leider ja! Die Infektionszahlen waren zu diesem Zeitpunkt schon sehr hoch und auch bereits eine Woche vorher wurden schon zahlreiche Unterhausspiele aufgrund des Corona-Virus abgesagt“.

Wäre bei den Remis-Partien für Euch mehr „drinnen“ gewesen?

„Möglicherweise: ja! In St.Oswald mussten wir in der 87.Minute einen sehr fragwürdigen Elfmeter gegen uns in Kauf nehmen, aber zu diesem Zeitpunkt hätten wir das Spiel schon längst für uns entscheiden müssen. Bei der SPG Mehrnbach/Weilbach waren wir glücklich über den Punkt, weil diese Mannschaft für mich klar zu den Titelanwärtern in dieser Liga zählt, auch wenn der Herbst für sie nicht so gelaufen ist, wie sie sich das gewünscht hätten. In Nebelberg haben wir nicht unseren besten Tag erwischt und hier wäre eine Niederlage für uns auch möglich gewesen. Gegen Union Kleinmünchen 1b konnten wir einen 0-2 Rückstand fast noch auf einen 3:2- Sieg drehen, aber auch hier waren wir zufrieden mit dem Punktgewinn“.

Ihr habt im Herbst in 8 Spielen 16 Punkte gesammelt, ident mit der ersten Halbsaison 2019, unterstreicht das Eure Konstanz?

„Ja, schon ein wenig und es freut mich, dass wir in der LT1-OÖ- Liga mittlerweile ein ernst zu nehmender Gegner sind“.

 

Mit der zweitbesten Offensive und der drittbesten Abwehr verfügst Du über eine ausgewogene Mischung; wie leicht oder wie schwierig war es für Dich, aus dem hochkarätigen Kader den Vize- Wintermeister zu formen?

„Jeder, der die Liga kennt, weiß, dass wir offensiv sehr gute Qualitäten haben, aber auch unsere Defensive leistet Spiel für Spiel sehr gute Arbeit, beziehungsweise haben wir ein Spielsystem gefunden, das für unsere Mannschaft geeignet ist! Einige Kritiker meinen, dass wir eher defensiv ausgerichtet sind, aber trotzdem sind wir gut genug, um vorne Tore zu erzielen“.

Erzielt hier einen ihrer 11 Volltreffer im Herbst: die Top-Scorerin der SPVI, Naile Bilali (Nummer 7, Foto: Julia Aigner, SPVI Kematen-Piberbach-Rohr/Neuhofen)

In der Heimbilanz liegt Ihr gleichauf mit Krenglbach, der fehlende Auswärtssieg „blockiert“ etwas Eure Auswärts-Resultate, seid Ihr gleich spielstark, egal, wo Ihr antretet?

„4 Heimsiege sind natürlich eine schöne Sache und wir hätten auch auswärts versucht, das eine oder andere Spiel zu gewinnen! Egal, ob im Heimspiel oder auswärts, wir versuchen, jedes Spiel stark genug zu sein, um zu gewinnen!

Ihr habt Krenglbach mit 4:3 die einzige Niederlage in der Meisterschaft zugefügt, ein „zarter“ Hinweis auf Eure Titelambitionen?

„Nein! In diesem Spiel waren wir sehr motiviert und haben alles perfekt umgesetzt! Krenglbach kam mit 4 Siegen in Folge und wollte auch bei uns mit 3 Punkten nach Hause fahren! Wir haben 60 Minuten sehr gut gespielt und bereits mit 4:1 geführt! Nach einem Doppelpack wurde es nochmal richtig eng und es hätte durchaus auch 4:4 ausgehen können“.

Im Cup seid Ihr gegen den Zweitligisten Union Geretsberg ausgeschieden, bleibt jetzt dadurch mehr Zeit, sich auf die Meisterschaft zu fokussieren?

„Ja, ganz klar“!

Wie warst Du mit dem Auftreten Eurer 1 b in der Frauenklasse Süd/West zufrieden, wurde der Zweck, Aufbauarbeit für die „Erste“ zu leisten, erfüllt?

„Unsere 1b ist mit 2 Siegen ganz gut gestartet.Mit Ausnahme gegen Lochen wurden 3 von 4 Spielen jeweils nur knapp mit einem Tor Unterschied verloren! Hier hätte man auch 2 Spiele für sich entscheiden können, aber die Mannschaft ist noch sehr jung und wir werden hier weiterarbeiten, um noch weiter vorwärts zu kommen!

Einige Mädels waren auch schon in der A Mannschaft im Einsatz und haben hier sehr gute Leistungen abgerufen“!

Hattet Ihr Ausfälle durch schwere Verletzungen zu verkraften?

„In der gesamten Spielgemeinschaft wurden wir leider schon vor der Meisterschaft durch Kreuzbandrisse und Handbruch geschwächt und es setzte sich leider auch in der Meisterschaft noch ein wenig fort…!“

Wie hält Ihr Euch aktuell fit?

„Morgen, am 18.Jänner, hätte für uns das Training begonnen und jetzt werden sich die Mädels mit Vorgaben individuell vorbereiten“.

Gibt es für Deine Mannschaft in der Winterpause Verstärkungen?

„Zurzeit noch nicht, aber 2 Mädels sind an uns herangetreten, würden gerne bei uns zu spielen und hier werden wir uns bemühen, dass es auch klappt“.

Umgekehrt gefragt: gab es schon Spielerinnen, die sich wegen der „überlangen Zwangspause“ abmeldeten?

„Dankenswerterweise: nein!“

Werdet Ihr ein Trainingslager veranstalten, und wenn ja, wo?

„Nein, wir werden auf unserer eigenen Anlage ein Trainingswochenende mit Abschluss- Spiel abhalten“.

Deine und Eure Ziele, so es das Virus zulässt?

„Solange wie möglich ganz vorne mitzuspielen“!

Vielen herzlichen Dank für Deine erschöpfenden Infos und möge Euch viel Spielglück begleiten, wenn es hoffentlich wieder losgehen kann!

 

Hatte im Herbst oft Grund, ein Spiel seiner Elf lachend zu beenden: Cheftrainer Christoph Söllradl (Foto: Julia Aigner,  SPVI Kematen-Piberbach-Rohr/Neuhofen)

Dr. Helmut Pichler

 

 

 

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