ATSV Neuzeug: "Wollen das Maximum aus unseren Möglichkeiten herausholen"

Nach dem Aufstieg in die Landesliga Ost im Jahr 2019 absolviert der ATSV Neuzeug momentan die fünfte Spielzeit in Serie in der Landesliga, was für die Möglichkeiten der Rot-Schwarzen durchaus ein Erfolg ist. Dabei mussten sich die Neuzeuger den Klassenerhalt immer wieder hart erarbeiten, was bislang jedoch stets gelang, auch wenn es in der letzten Saison knapp war. Durch den Verlust von mehreren Leistungsträgern im Sommer musste man sich in Neuzeug auch in dieser Saison auf den Abstiegskampf einstimmen.

 

Putzleinsdorf-Niederlage bringt die rote Laterne

Mit der 1b-Reform der kommenden Saison mussten sich die Neuzeuger wie viele andere Vereine personell breiter aufstellen. Dies wollte man als Neuzeug auch als Chance nutzen, um den Eigenbauspielern mehr Chancen in der ersten Mannschaft zu geben, da diese schließlich die Zukunft des Vereins sind. Die vielen Abgänge im Sommer konnte man somit mehr quantitativ als qualitativ abfangen, wodurch die Erwartungshaltung nur der erneute Klassenerhalt sein konnte. Dennoch konnten die Schützlinge von Markus Allerstorfer zunächst mit einem Sieg in die neue Saison starten. Darauf folgten jedoch mehrere Niederlagen und man kam in eine leichte Abwärtsspirale. Dennoch blieben die Neuzeuger lange über den direkten Abstiegsrängen, da man gegen die Konkurrenz aus Katsdorf und St.Florian wertvolle Punkte im Kampf gegen den Abstieg sammeln konnte. Diese Punkte hätte man sicherlich auch gerne aus dem letzten Heimspiel der Saison gegen den direkten Konkurrenten aus Putzleinsdorf mitgenommen - doch man verlor das Spiel und übernahm somit die rote Laterne.

"Können keine Wunderdinge erwarten"

Trotz der bitteren Niederlage gegen Putzleinsdorf steckt man in Neuzeug den Kopf nicht in den Sand. "Wir wissen, dass unsere Möglichkeiten im Vergleich zur Konkurrenz einfach sehr bescheiden sind. Trotzdem sehe ich, dass die Spieler in jedem Training Gas geben und sich verbessern wollen - wir haben eine tolle Energie in der Mannschaft."  konstatiert Cheftrainer Markus Allerstorfer die derzeitige Situation. Personell wird sich bei den Neuzeugern auch im Winter nichts ändern. Man möchte den eigenen Weg fortsetzen und eine Mannschaft mit vielen jungen Eigenbauspielern aufbauen, auch wenn dies vielleicht den Abstieg aus der Liga bedeutet. "Wir können keine Wunderdinge von der Mannschaft erwarten. Die Rückrunde wird sicher nicht leichter, aber wir werden nicht aufgeben und werden versuchen, alles aus unseren Möglichkeiten herauszuholen." blickt Allerstorfer auf die zweite Saisonhälfte.

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