SV Traun: "Wollen die Hinrunde bestätigen"

Wenn man über die positiven Überraschungen der aktuellen Saison der Landesliga Ost spricht, kommt man schwer um den SV HAKA Traun herum. Die Grün-Gelben aus Linz-Land sorgten in der ersten Saisonhälfte für Furore in der Landesliga Ost und man konnte mit einer Ausbeute von 31 Punkten sogar vor dem Titeltavoriten aus Oedt auf dem 3. Tabellenplatz überwintern. Nach so einer sensationellen Hinrunde stellt sich natürlich die Frage, ob der Trauner Höhenflug als 'One-Season-Wonder' zu sehen ist oder ob sich die Schützlinge von Trainer Markus Erbschwendtner von nun an in der Beletage der Landesliga Ost etablieren werden.

Auf verpatzten Saisonstart folgt starke Serie

Der Start in die aktuelle Saison lief bei den Traunern alles andere als nach Plan. Im ersten Saisonspiel musste man direkt eine 6:1 Auswärtsniederlage in Rohrbach einstecken, was für viele Mannschaften sicherlich ein herber Dämpfer gewesen wäre - für Traun jedoch nicht. Nach der Pleite gegen den Herbstmeister starteten die Grün-Gelben richtig durch. In den darauffolgenden 7 Spielen gewannen die Erbschwendtner-Schützlinge 7 Mal und man triumphierte plötzlich unerwartet an der Spitze der Liga. "Nach der Niederlage gegen Rohrbach haben wir den Kopf nicht hängen lassen und weiterhin an unsere eigenen Stärken geglaubt. Die Siegesserie war natürlich eine unglaubliche Leistung der Mannschaft." blickt Erbschwendtner auf den Start zurück. Die Siegesserie endete dann mit einer Niederlage gegen Oedt, wonach sich die Trauner jedoch auch wieder fangen konnten. Man hat insgesamt nur drei der 15 Spiele verloren und diese waren gegen die Topmannschaften Donau, Oedt und Rohrbach.

Mit Energie und ohne Ergebnisdruck in die Rückrunde

In Traun ist man mit der aktuellen Entwicklung natürlich höchstzufrieden. Im Winter wollten viele Spieler nach Traun wechseln und die Spieler von Traun waren ebenso begehrt, doch es gibt weder Zu- noch Abgänge. "Die Spieler sehen selber, was für eine Qualität in unserer Mannschaft steckt und was für eine Entwicklung wir in den letzen Monaten hingelegt haben. Deshalb bin ich auch froh, dass alle an Bord bleiben." blickt Erbschwendtner auf das Personal. In der Rückrunde sind die Trauner nun der Gejagte und nicht mehr der Jäger wie in den Jahren zuvor. "Natürlich wird es gerade im Hinblick auf die Konkurrenz nicht leichter in der Rückrunde. Dennoch glauben wir an unsere Qualitäten und wir wollen unsere Leistungen aus dem Herbst bestätigen." gibt Erbschwendtner die Marschroute für die Rückrunde vor. Mit voller Energie und ohne dem Aufstiegsdruck möchte man in Traun nun in die zweite Saisonhälfte gehen und man darf als neutraler Zuseher durchaus gespannt sein, wo sie diese beenden werden.

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